Freisprechung in der Ausbildungswerkstatt der Faßberger Luftwaffe

Wirtschaft Von Extern | am Mo., 26.07.2021 - 18:05

FASSBERG. Acht JungfacharbeiterInnen der Ausbildungswerkstatt der Luftwaffe erhielten ihre Facharbeiterbriefe und dürfen nun die Berufsbezeichnung Fluggerätmechaniker bzw. Fluggerätmechanikerin, Fachrichtung Triebwerktechnik, führen. Sechs der acht Prüflinge begannen ihre Ausbildung im Jahr 2018 mit 18 weiteren Lehrlingen und konnten aufgrund der über die gesamte Lehrzeit erbrachten hervorragenden Leistungen ihre Prüfung ein halbes Jahr vorziehen.

„Heute ist ein Glückstag, weil die Pandemie uns eine kleine Verschnaufpause gewährt, um trotz aller immer noch geltenden Einschränkungen diese Freisprechung in einem würdigen, größeren Rahmen durchzuführen, der am Jahresanfang noch undenkbar gewesen wäre“, stellte der stellvertretende Kommandeur der Abteilung Nord des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe (TAusbZLw), Oberstleutnant Matthias Bieber, fest. So fand die Zeugnisübergabe der Freizusprechenden auch wieder mit geladenen Angehörigen der Auszubildenden sowie Gästen des Standortes und der Gemeinde statt.

Ein Grund mehr, im feierlichen Rahmen auch allen AusbilderInnen, PrüferInnen sowie den LehrerInnen der Berufsbildenden Schulen und den Eltern als Wegbegleitern zu danken, die gemeinsam dazu beigetragen haben, dass aus Auszubildenden „freie“ Gesellen werden. „Dafür stehen Sie heute zu Recht im Mittelpunkt. Sie dürfen mit Stolz und vielleicht ein bisschen Wehmut zurückblicken, vor allem aber sollten Sie nach vorne schauen. Sie haben nun – im wahrsten Sinne des Wortes – Ihr Handwerkszeug für das Berufsleben erlernt“, gab Oberstleutnant Bieber den JungfacharbeiterInnen mit auf den Weg und freute sich umso mehr, dass sich drei der freigesprochenen Auszubildenden für eine zivile oder militärische Karriere bei der Bundeswehr entschieden haben.

Text: Claudia Nützel