Frühe Lernförderung wird vom Landkreis unterstützt

Politik Von Extern | am Di., 19.01.2021 - 16:32

WATHLINGEN. Seit 2019 die Stadt Celle den Bereich der Jugendhilfe auf den Landkreis übertragen hat, wurde über das "Aus" der Frühen Lernförderung diskutiert. Nun scheint ihre Fortführung gesichert zu sein. Angestoßen von den SPD-Fraktionen in den Räten der Gemeinde Nienhagen und der Samtgemeinde Wathlingen für ihre Grundschulen, sollen nun alle Kommunen im Landkreis eine Ko-Förderung erhalten, so die SPD in den Räten der Samtgemeinde Wathlingen. In einer Pressemitteilung schreiben die Sozialdemokraten:

"Auf Initiative von Georg Schäfer, dem ehemaligen Fachdienstleiter der Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Celle, hat der Rat der Samtgemeinde Wathlingen bereits 2019 dem Antrag der SPD-Fraktion entsprochen und einmütig beschlossen, die Frühe Lernförderung an den örtlichen Grundschulen mit bis zu 15.000 Euro pro Jahr zu finanzieren. Teil des Beschlusses war aber auch die Aufforderung, der Landkreis möge die Hälfte davon übernehmen. Den dafür erforderlichen Antrag brachte die befreundete SPD-Kreistagsfraktion erfolgreich in die Haushaltsplanung des Kreistages ein. 75.000 Euro pro Jahr stehen nun nicht nur für die Samtgemeinde Wathlingen, sondern zur Ko-Finanzierung der Frühen Lernhilfe an den Grundschulen des gesamten Landkreises zur Verfügung. Entsprechend glücklich sind daher die Schulleiter in Stadt und Landkreis Celle.

Die Frühe Lernförderung war von der Stadt Celle vor etwas mehr als zehn Jahren eingeführt worden, um unbürokratisch Kinder zu unterstützen, bei denen der Verdacht auf Legasthenie oder Dyskalkulie, also auf Lernstörungen beim Lesen und Schreiben oder Rechnen besteht. Als die Jugendhilfe 2019 zum Landkreis wechselte, sah dieser keine Möglichkeit, diese Leistung zu finanzieren. Es ist der Initiative, Expertise und Beharrlichkeit von Georg Schäfer zu verdanken, dass die Frühe Lernförderung nun einen Neustart erlebt und gleichzeitig auf den ganzen Landkreis ausgedehnt wird. Und es ist darüber hinaus ein sehr schönes Beispiel gelungener politischer Zusammenarbeit auf Ebene der Samtgemeinde und des Landkreises. Allen Beteiligten sei im Namen der Betroffenen herzlich gedankt."
 

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