GOLDENSTEDT/CELLE. Die B-Junioren des VfL Westercelle dürfen sich zu den drei besten Futsal-Teams des Bundeslandes zählen. Am Sonntag sicherten sich die Schwarz-Gelben bei der Futsal-Niedersachsenmeisterschaft in Goldenstedt den dritten Platz, nachdem man sich zuvor über den Bezirksvergleich für das Turnier qualifizieren konnte. Nach dem Kreismeistertitel erspielten sich die Westerceller dort den zweiten Platz, was das Ticket für die Landesmeisterschaft löste.

Im für den Vergleich von DFB-Stützpunkten angelegten „Hammes-Modell“ wurde es dann ernst, in der ersten Partie sorgten die Schwarz-Gelben mit einem klaren 5:0-Sieg gegen den TuS Garbsen für einen guten Start in das achtköpfige Turnier. Nachdem mit dem VFL Oythe der Gegner für die nächste Runde ausgelost worden war, schwächelte der VfL in der Anfangsphase etwas, fuhr mit einem 4:2 jedoch den zweiten Erfolg des Tages ein.

In der dritten Runde traf man auf einen alten Bekannten aus der Niedersachsenliga, der sich später als Turniersieger herausstellen sollte: Gegen den JFV Calenberger Land zogen die Westerceller mit einem 1:4 den Kürzeren. „Der JFV war der stärkste Gegner, sie haben unsere Fehler brutal bestraft und im Endeffekt auch verdient gewonnen“, erklärte VfL-Trainer Maximilian Bähr.

Vor der letzten Partie war die Chance auf den Turniersieg für den VfL bereits verflogen, was sich im Spielverlauf gegen den GVO Oldenburg wiederspiegelte. „Wir hatten die bessere Spielanlage aber keine Ideen. Die Luft war raus und die Laufbereitschaft nicht mehr so gegeben“, nannte Bähr Gründe für die 1:0-Niederlage.
Am Ende ärgerte er sich über den Verlauf: „Wir hätten das letzte Spiel positiv für uns gestalten müssen, dann wären wir zu den norddeutschen Meisterschaften gefahren. Die Jungs haben alles gegeben, man kann ihnen keinen Vorwurf machen. Aber es ist ärgerlich, da man nicht so schnell wieder zu dieser Chance kommt.“ Trotz der verpassten Chance belegten die Schwarz-Gelben dank ihrer gezeigten Leistungen bei der Niedersachsenmeisterschaft den dritten Platz, für den sie mit Medaillen gewürdigt wurden.

 

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