HERMANNSBURG. Seit Jahren schließt das Hermannsburger Hallenbad für den Zeitraum Mitte Mai bis Mitte September. Einen dauerhaften Sommerbetrieb über den Förderverein Waldbad Hermannsburg e.V.  sicherzustellen, ist trotz guter und enger Zusammenarbeit zwischen Förderverein und Gemeinde Südheide leider nicht gelungen.

Daher hat die Politik in der Gemeinde Südheide einstimmig beschlossen, den Betrieb des Waldbades Hermannsburg ab 2018 als Ganzjahresbetrieb mit einer jährlichen Revisionszeit auszugestalten. Der genaue Zeitraum für eine jährlich erforderliche sechswöchige Revision ist noch nicht festgelegt.

Bürgermeister Axel Flader teilt hierzu mit, dass die Kosten für den zusätzlichen Betrieb nach grober Kostenschätzung bei rund 62 T€ jährlich liegen werden. „Ich freue mich, dass wir künftig zusätzliche Schwimmzeiten in der Südheide anbieten können. So wird eine verbesserte Schwimmausbildung für Kinder möglich sein. Für Einheimische und Touristen wird ein zusätzliches Angebot geschaffen.“ freut sich Bürgermeister Axel Flader über die Entwicklung und lobt die Vorarbeit der Wirtschaftsbetriebe Südheide GmbH, die inhaltlich für den Betrieb der Schwimmbäder zuständig sind, und die im Vorfeld die Kostenanalyse durchgeführt und die Machbarkeit dargestellt haben.

„Um den Betrieb sicherzustellen, wird die vorhandene Personalkooperation im Schwimmbadbereich mit der Gemeinde Faßberg beendet und entsprechendes Fachpersonal muss künftig in der Südheide eingestellt werden.“, ergänzt der Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe Kurt Wilks. Gleichwohl danken er, wie auch Bürgermeister Axel Flader der Gemeinde Faßberg für die jahrelange gute Zusammenarbeit in der Personalkooperation.

Der Vorsitzende des Fördervereins Waldbad e.V., Frank Huchler begrüßt diese Entwicklung ausdrücklich und hat bereits in einem Gespräch signalisiert, dass der Verein in enger Abstimmung mit den Wirtschaftsbetrieben Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung durchführen möchte, damit der Ganzjahresbetrieb ein voller Erfolg wird. „Toll, dass der  Förderverein zur Attraktivitätssteigerung des Bades beitragen will,“ freut sich Prokurist Rainer Kirchhoff mit allen Beteiligten über die künftige neue Ausrichtung eines Schwimmbadbetriebes in Hermannsburg

Das Bild zeigt Prokurist Rainer Kirchhoff, Matthias Gatzke, Anne-Kathrin Gietz, Kurt Wilks und Axel Flader (von links).

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