FASSBERG. Der Standort und die Gemeinde Faßberg sowie der Förderverein für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg laden für Sonntag, den 27. August 2017 um 11 Uhr zu einer Gedenkfeier auf den ‚Platz der Luftbrücke‘ am Faßberger Rathaus ein.

Vor genau 68 Jahren verließ das letzte Flugzeug die damalige Royal Air Force Station Fassberg, um die letzten Kohlen aus der Heide in die eingeschlossene Stadt zu transportieren. Mit dieser Gedenkveranstaltung soll der Opfer der Luftbrücke Berlin gedacht sowie die Leistung der Alliierten und deutschen Arbeiter gewürdigt werden. Gut 540.000 Tonnen des schwarzen Goldes wurden von Faßberg aus nach Berlin geflogen. Musikalisch wird die Veranstaltung durch den Posaunenchor Müden-Faßberg begleitet.

Die Rede wird in diesem Jahr der Bürgermeister der Gemeinde Faßberg, Frank Bröhl, halten. Die Erinnerungsstätte ist als Militärgeschichtliche Sammlung Teil des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe und wurde im März 1990, wenige Wochen nach der Öffnung der Berliner Mauer, eröffnet. Im März 1993 wurde sie erweitert und im Jahr 1999 konnte der ‚Fassberg Flyer’ als essentieller Bestandteil der Ausstellung feierlich eingeweiht werden. Im Jahr 2009 wurde das Schutzdach über den ‚Fassberg Flyer‘ eingeweiht.

Alljährlich wird in Faßberg der Opfer der Berliner Luftbrücke gedacht. Foto: Carsten König, TAusbZLw

Alljährlich wird in Faßberg der Opfer der Berliner Luftbrücke gedacht.
Foto: Carsten König, TAusbZLw

Sie müssen sich registrieren oder anmelden, um diesen Beitrag zu kommentieren.