WINSEN. Gestern gegen 22 Uhr befuhr in Winsen ein Polizeibeamter in seiner Freizeit die Waller Straße in nördliche Richtung. Plötzlich musste er seinen Pkw durch eine Gefahrenbremsung zum Stillstand bringen, da sich etwas vor ihm auf der Fahrbahn bewegte.

Eine Entenfamilie, Mutter und satte zwölf Küken, watschelte entspannt über die Fahrbahn. Die Situation erschien schwer beherrschbar, da der örtlich zuständige Wietzer Funkstreifenwagen nicht verfügbar war und die Federbande keine Anstalten machte, die Verkehrsbehinderung zu beenden.

Die Notrufzentrale sagte zeitnahe Unterstützung der Berger Kollegen zu, aber die zugespitzte Situation konnte mit Hilfe des zufällig vorbeifahrenden und Amtshilfe gewährenden Jägers Joachim Kronhardt vorzeitig gelöst werden. Gemeinsam trieben beide die zwölf Jungenten in eine Kiste und verschlossen sie mit einer Decke. Dem aufgebrachten Muttertier wurde vorläufig die Freiheit entzogen; mittels Einfangens mit der Hand.

Anschließend wurde die Großfamilie auf einer ruhig gelegenen Allerwiese aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Ente gut…

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