ESCHEDE. „Wer das Ziel nicht kennt, beschreitet die falschen Wege. Ohne Plan wird man von anderen geplant, von Planungsbüros deren Fokus natürlich ganz berechtigt auf der Erzielung von Gewinnen liegt oder durch die Politik der Fördertöpfe, die armen Kommunen den letzten Cent aus der Tasche locken und durch eine Kreispolitik, in der Eschede schon längst keine ausreichende Lobby mehr hat. Für die Gemeinde ist dringend ein Entwicklungsplan erforderlich, damit Steuergelder nicht an den falschen Stellen ausgegeben werden. Da muss nicht vorrangig bedient werden, wer gerade am lautesten nach irgendetwas verlangt, sondern der wirkliche Bedarf in den Orten der Gemeinde muss ermittelt werden.“

Mit diesen Sätzen beginnt die Begründung von Gruppe Bündnis 90/Die Grünen – FDP, warum sie einen Masterplan für Eschede fordert. „In Eschede geht seit Jahren in der Politik nichts mehr voran. Daher haben wir einen Antrag zur Erstellung eines Masterplans gestellt, in dem es darum geht, einen Weg aus der kommunalpolitischen Konzeptionslosigkeit zu finden“, erklärt Gruppenvorsitzender Uwe Diederichs. Möglich ist, dass das als „Eil-Antrag“  betitelte, acht Seiten umfassende Schriftstück, dennoch erst in einzelnen Fachausschüssen beraten wird.

antrag_masterplan

 

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