HERMANNSBURG. Die Evangelische Kirche in Deutschland begeht in jedem Jahr am 10. Sonntag nach Trinitatis einen Israel-Sonntag, diesmal am 25. August. In Hermannsburg laden aus diesem Anlass der „Freundeskreis Christen und Juden“ und das Ev. luth. Missionswerk (ELM) in Niedersachsen zu einem Vortrag und Gespräch am Sonntag, 25. August 2019, um 19.30 im Ludwig-Harms-Haus mit Pastor i.R. Dr.Volker Keding aus Winsen/Aller. Das Thema lautet „Die jüdischen Wurzeln unseres christlichen Glaubens“.

Zum Hintergrund teilen die Veranstalter mit: „Die Bedeutung des Israel-Sonntags“ besteht darin, die jüdischen Gemeinden wieder als Bereicherung für Deutschland wahrzunehmen und den christlichen Gemeindegliedern die innere Verbundenheit von Juden und Christen bewusst zu machen. Jahrhunderte lang hatte man in der Kirche und eben auch in der christlichen Lehre das Judentum als störend empfunden. Und diese gegen die Juden und ihren Glauben gerichtete und oft auch theologisch verankerte Einstellung – Anti-Judaismus genannt – hat nicht nur dazu beigetragen, dem Anti-Semitismus den Boden zu bereiten, sondern auch den Blick dafür verstellt, dass der Gott Israels der gemeinsame Gott von Juden und Christen ist. So sind wir gerade am Israel-Sonntag aufgefordert, hinzugehen und zu lernen, was es heißt, dass die Juden unsere älteren Geschwister im Glauben sind.“

 

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