HANNOVER-LAATZEN. Kiefern, Fichten, Birken – derzeit haben Blütenpollen Hochsaison: Was den Allergikern schwer zu schaffen macht, beschäftigt auch Fahrzeugbesitzer. Das Auto ist komplett von einem gelben Staubfilm überzogen. Das ist lästig, aber ist es auch schädlich?

Der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt gibt Entwarnung für den reinen Staub, der das ganze Jahr hindurch vorhanden ist. Der sei sofort nach der Wäsche sowieso wieder da und schädige den Lack in der Regel nicht. Für gute Sicht reiche es, das Fahrzeug ab und zu mit Wasser abzuspritzen. Anders sieht es aus bei klebrigen und harzigen Substanzen, die von den Bäumen fallen, z. B. Honigtau von Blattläusen bei der Lindenblüte. Sie seien ähnlich schädlich für den Lack wie Vogelkot, vor allem wenn es draußen warm ist. Diese Rückstände sollten also schnell und gründlich entfernt werden. Dafür sollten ausschließlich Waschprogramme genutzt werden, die auch eine Vorwäsche beinhalten. Die Scheiben sollten auf jeden Fall regelmäßig von innen und außen gereinigt werden. „Nur so ist gute Sicht garantiert, wenn man gegen die Sonne fährt“, so der ADAC.

Abgesehen von der Autopflege sei in der Pollenzeit auch auf eine wirkungsvolle Innenraumfilterung zu achten. Ein Großteil der Fahrzeuge verfügt heute serienmäßig über Pollenfilter. Diese halten die meisten Pollen, aber auch Staub und Sand wirkungsvoll zurück, sodass sie für Allergiker eine echte Hilfe darstellen. Hat der Filter zusätzlich eine Aktivkohleschicht, werden zudem üble Gerüche (z. B. Abgase) eliminiert. Autobesitzer sollten allerdings darauf achten, dass der Filter regelmäßig und nach Herstellervorgaben ausgetauscht wird, damit er optimal wirken kann

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