Geschichtswerkstatt Faßberg startet mit fast 40 Teilnehmern

Gesellschaft Von Extern | am Mo., 13.01.2020 - 15:06

FASSBERG. Fast 40 neugierige und interessierte TeilnehmerInnen, darunter auch Vertreter örtlicher Vereine wie NaturHeimat Müden oder Kulturkreis Faßberg, trafen sich am Mittwochabend im Rathaus zum ersten Treffen der neu gegründeten Geschichtswerkstatt Faßberg. Die Sprecherin der Geschichtswerkstatt, Angelika Cremer, moderierte die Zusammenkunft. Die Teilnehmer kamen mit ihren Fragen, Wünschen und Ideen zu Wort.

Bürgermeister Frank Bröhl und als Vertretung des Bundeswehrstandortes, Paul Hicks, stellten Pläne und Vorstellungen seitens der Gemeinde und der Bundeswehr ausführlich vor. Handouts mit Vorschlägen zum Selbstverständnis und zur Struktur der Geschichtswerkstatt sowie zu möglichen Aufgaben und Fragen zur Geschichtsaufarbeitung des Ortes und der umliegenden Dörfer waren ausgelegt. "Es war eine sehr konstruktive, harmonisch verlaufende und für die Zukunft Mut machende Abendveranstaltung", resümiert der Müdener Hans-Dietrich Springhorn.

Deutlich geworden sei bei den Diskussionen, dass es für die Historiker eine lohnende Aufgabe sein werde, das umfangreiche Material zu sichten und aufzuarbeiten", so Springhorn. Viele Unterlagen befänden sich in Privatbesitz und auch in zahlreichen Archiven. Einige alte Faßberger hätten hier schon hervorragende Arbeit geleistet.

Die Vorbereitungsgruppe um Angelika Cremer legte mit Handouts ihre Vorstellungen dar, wie die Geschichtswerkstatt aufgestellt und welche Aufgaben und Fragen den Wissenschaftlern gestellt werden könnten. Hans-Dietrich Springhorn wies die Anwesenden darauf hin, dass diese Geschichtswerkstatt und die Teilnahme daran etwas ganz besonderes für die Gemeinde Faßberg sei, alle könnten sehr stolz darauf sein. Die Vorarbeit sei durch die Glockendiskussion und den kirchlichem Gesprächskreis aus der Mitte des Ortes mit eigener Kraft mit eigenen Mitteln entstanden. Bei vergleichbaren Gemeinden sei eine Geschichtsaufarbeitung meistens durch Einwirkung von außen geschehen. 

Als nächster Termin, für das zweite Treffen der Geschichtswerkstatt, wurde gemeinsam der 4. Februar, 18:30 Uhr im Faßberger Rathaus, festgelegt. Dort geht es um das Selbstverständnis, die Struktur und auch um die Aufgabenstellung und Aufgabenverteilung. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.