"Glasfaser bis zur letzten Milchkanne" - CDU sieht Becklinger Modell als beispielhaft

Politik Von Redaktion | am Fr., 07.06.2019 - 21:42

BERGEN. Die CDU-Stadtratsfraktion Bergen sieht die derzeitige Verlegung von Glasfaserkabeln für schnelles Internet in Becklingen als beispielhaft an und möchte auch andere zum Stadtgebiet gehörende Dörfer auf diesen Stand der Technik bringen.

„Was derzeit in Becklingen passiert muss zum Maßstab für die gesamte Stadt Bergen mit allen Ortsteilen werden. Die CDU Fraktion im Stadtrat steht dazu, auch die letzte sprichwörtliche Milchkanne mit Glasfaser ans Netz zu bekommen“, sagt Fraktionschef Eckard Borges. Becklingen gehe mit gutem Beispiel voran.

Der CDU-Kreistagsabgeordnete und Mitglied des Stadtrates, Jan-Hendrik Hohls aus Becklingen, blickt zurück: „Nachdem Vodafone der Forderung, neben den geförderten Haushalten auch alle anderen Haushalte an das Netz anzuschließen eine Absage erteilt hat, ist die Landkreisverwaltung tätig geworden und hat uns mit der SVO zusammengebracht. Nach einer gewissen Vorbereitungszeit und vielen ehrenamtlichen Stunden und Gesprächen vieler Beteiligter hat die SVO uns in Becklingen ein Angebot gemacht. Mindestens 100 Haushalte müssten sich für einen Anschluss entscheiden und die Erdarbeiten auf den Grundstücken sind in Eigenleistung zu erbringen. Dafür ist der Anschluss kostenlos. Die Hundert hatten wir schnell zusammen und ich freue mich für unseren schönen Ort, dass nun mit dem Verlegen der Kabel begonnen wird“.

Das Becklinger Beispiel zeige deutlich, dass Glasfaser nicht nur für das lukrative Stadtgebiet selbst möglich ist, macht der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Peter Meinecke deutlich. Ziel der Politik müsse es aus CDU-Sicht sein, dass der Anbieter den Zuschlag für die lukrativen Gebiete wie beispielsweise Bergen Stadt selbst bekomme, der auch bereit sei, die abgelegenen Ortsteile anzuschließen. "So können wir es erreichen, Stadt und Dörfer mit schnellem Internet auszurüsten“, sagt Meinecke.

„Es ist egal wo man hinhört, schnelles Internet ist in der heutigen Zeit auch Entscheidungskriterium dafür, wo sich junge Familien, Betriebe und Unternehmen niederlassen. Wir müssen jetzt mit aller Kraft weiter daran arbeiten, dass wir schnell einen geeigneten Vertragspartner finden und in dieser Entwicklung nicht hinter anderen Städten und Kommunen zurückbleiben. Dafür setzen wir uns in den Ortsräten, im Stadtrat und Kreistag ein und dafür stehen wir zusammen“, so Maximilian Kirchhoff als jüngstes Mitglied der CDU-Stadtratsfraktion abschließend.