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Wietzenbruch

Glaskunst-Ausstellung im Hospiz-Haus kommt bei Besuchern gut an

03.10.2017 - 15:45 Uhr     CelleHEUTE    0

CELLE. Viel mehr als nur hübsches Dekor: die Glasobjekte, die zurzeit im Hospiz-Haus im Rahmen der Ausstellung Mysterium gezeigt werden, überzeugen nicht nur aufgrund ihrer beachtlichen handwerklichen Qualität, es ist auch ihre ästhetisch-künstlerische Formensprache, die die 19 Exponate von Glaskünstler Dieter Schafranek zu etwas ganz Besonderem machen.

Für diejenigen, die am 3. Oktober zur Ausstellungseröffnung ins Hospiz-Haus gekommen waren, hatte sich der Weg in jedem Fall gelohnt: „Dieter Schafranek versteht es gut, die materielle und spirituelle Welt in seinen Bildern zu verbinden“, meinte etwa Ausstellungsbesucherin Anne Bulgrin.

Dies spiegelt sich auch in den Titeln wieder, die Schafranek für seine Glasbilder, Mandalas und Stelen wählt: „Traumwelt 1“, „Der zerrissene Vorhang“ oder „Durchgang“ weisen auf eine weitere, unsichtbare Welt hinter der sichtbaren hin. Damit hätte der Ausstellungsort nicht besser gewählt sein können: „Die Bilder bekommen hier im Hospiz noch einmal eine besondere Tiefe, begegnen sich hier doch fortwährend diesseitige und jenseitige Welt“, erklärte Schafranek seinen besonderen Bezug zum Hospiz-Haus. Musikalisch begleitet wurde die Ausstellung von Freya und Daniel Schafranek, die die Besucher mit zarten irischen Traditionals und Balladen auf die farbenreiche und zugleich zerbrechliche Kunst aus Glas einstimmten.

Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Oktober jeweils sonntags von 15 bis 18 Uhr sowie auf Anfrage (Tel. 05141-70 92 90) geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Fotos: Peter Müller

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