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500 Meter lange Schlauchleitung gelegt

*Aktualisiert* Großfeuer in Celle

26.12.2017 - 21:48 Uhr     CelleHEUTE    0

CELLE. Heute Abend wurden die Freiwillige Feuerwehr Celle-Hauptwache und die Ortsfeuerwehr Groß Hehlen zu einem Gebäudebrand in die Harburger Heerstraße in Celle alarmiert. Wir berichteten live in unserer Facebook-Ausgabe. Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle brannten ca. 2/3 einer leerstehenden Halle mit Bürotrakt in voller Ausdehnung. 80 Feuerwehrkräfte waren mit 20 Fahrzeugen im Einsatz Um 20:30 Uhr konnte der Einsatzleiter: „Feuer aus – Nachlöscharbeiten“ melden.

Um 19:13 Uhr Alarm „Gebäudebrand“ im Bereich „Am Wasserturm“. Der genaue Einsatzort war zunächst nicht bekannt. Mehrere Anrufer meldeten jedoch einen größeren Brand. Schließlich handelte es sich um eine Lagerhalle mit Bürotrakt eines ehemaligen Schrottplatzes an der Harburger Straße. Das Gebäude liegt an einem Stichweg ca. 350 Meter von der Straße entfernt, direkt an der Bahnstrecke der Osthannoverschen Eisenbahn. Das Gebäude hat eine Größe von ca. 30 x 20 Meter.

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle brannte das Gebäude zu großen Teilen in voller Ausdehnung. Flammen schlugen aus den Fenstern und dem Dach des Gebäudes Flammen und Rauch waren schon aus weiter Entfernung zu sehen. Eine Gefahr der Ausbreitung auf benachbarte Gebäude war nicht gegeben. Personen befanden sich nicht in Gefahr. Aufgrund des Ausmaßes wurden mehrere so genannte Alarmstufenerhöhungen veranlasst, also weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. So kam neben der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache auch die Ortsfeuerwehr Groß Hehlen zum Einsatz.

Die Brandbekämpfung war aufgrund einer fehlenden Löschwasserversorgung vor Ort schwierig. Anfangs konnte ausschließlich auf das vorhandene Löschwasser der Fahrzeuge zurückgegriffen werden. Um die Einsatzstelle kontinuierlich mit Löschwasser zu versorgen, wurde eine über 500 Meter lange Schlauchleitung zum Einsatzort verlegt. Diese wurde aus einem Tiefbrunnen mit Wasser versorgt. Die Lösch- und Nachlöscharbeiten zogen sich bis nach 22 Uhr hin.

Neben der Feuerwehr war der Rettungsdienst des Landkreises Celle mit einem DRK-Rettungswagen und einen Notarzt im Einsatz. Als Fachberater Sanitätsdienst war der Malteser Hilfsdienst vor Ort. Die Verpflegung der Einsatzkräfte mit Kalt- und Warmgetränken wurde durch die Johanniter Unfallhilfe sichergestellt.

Infos: Florian Persuhn

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