ESCHEDE/LACHENDORF. „Von einer Idee, wie die bis dahin auftretende Altersarmut von jeder/m fünften Rentner*in entgegen getreten werden kann, steht kein Wort im Programm der CDU“ so Marcel Duda (26 Jahre) Mitglied der Rentenkommission der Grünen auf Bundesebene. Marlies Petersen, OV-Vorsitzende der Grünen aus Eschede-Lachendorf bemerkte dazu: „… und 2031 gehe ich als Babyboomer-Generation, sofern ich gesund bleibe, selbst in Rente. 2031 beginnt erst das Problem, dass die Rente in ihrer bisherigen Form nicht mehr finanzierbar ist.“ Diese Gedanken trieb auch die anderen Teilnehmer des Informationsabends mit dem Bundespolitiker Duda um sich.

Am 2. August berichtete Marcel Duda über die erarbeiteten Reformvorschläge. Festgestellt wurde, dass die Grüne Rentenkomission eine Veränderung fordert, die sofort umgesetzt werden kann, weil bestehende Systeme erhalten bleiben. „Es werden öffentliche Mittel des Bundes umgesteuert, um eine Grundrente nach 30 Rentenjahren zu ermöglichen. Eine Erweiterung der Einzahler*innen ist notwendig. Vorbild ist dabei: Dänemark, Schweden und die Schweiz“, so die Grünen.

„Die Armutsrenter*innen müssen im Moment sozialhilferechtlich unterstützt werden und dabei wird deren gesamtes Vermögen eingesetzt. Diese staatliche Unterstützung soll umgeleitet werden in das bestehende Rentensystem. Damit werden Kommunen entlastet und die Rentner nicht zu hilfsbedürftigen Menschen abgestempelt, die ihr Vermögen verlieren. Die private Vorsorge wird weiterhin gefördert“, so die Grünen abschließend.

 

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