Der Vorsitzende der Jungen Union im Ortsverband Neustadt/Heese Wietzenbruch, Enis Gündüz, zeigt sich derweil durchaus zufrieden mit den Entwicklungen im Ortsteil und merkt an, dass seit November, in der erstmals die Forderung laut geworden ist, sich offenbar einiges in der Sache getan habe.

Gündüz: „Momentan gibt es insbesondere im Ortsteil Neustadt/Heese große Probleme mit Sprayern, verschiedenster Richtungen. Das Projekt, das der Ortsrat Neustadt/Heese also auf Anregung der Jungen Union umsetzt, setzt daher an der richtigen Stelle an. Das Projekt kann, wenn die Durchführung und auch der künstlerische Anspruch an die Teilnehmer stimmt, signifikante Verbesserungen im Außenbild erreichen. Was wir allerdings äußerst schade finden ist, dass Frau Kämpfert öffentlich versucht den Anschein zu erwecken, als wäre es ihr Gehirnschmalz, den sie in der Verbesserung der Außenwirkung investiert hat. Dabei sei allen Beteiligten klar, dass Jannes Müller (JU-Mitglied und für die CDU Mitglied im Ortsrat) die Initiative auf Vorschlag der JU eingebracht hat und er vorläufig zusammen mit einem gemeinnützigen Verein die Fäden in der Hand hält.“

Auf Nachfrage bestätigt Guido Schwanke, Ortsratsmitglied im Stadtteil Neustadt/Heese: „Frau Kämpfert hatte bisher keinen Anteil an dem Projekt.“

Louis Krumwiede, Stadtverbandsvorsitzender der Jungen Union ergänzt; „Insgesamt hat die JU damit immerhin erreicht, was die bisherige Ortsratspolitik nicht vermochte, nämlich den Ortsteil Neustadt/Heese Wietzenbruch mit innovativen Ideen weiterzuentwickeln. Wenn Frau Kämpfert sogar unsere Formulierung „Neustadt/Heese soll bunter werden“ übernimmt, hätte sie sich ja auch melden können, wir bekommen bestimmt 5 oder 6 Leute zusammen, die helfen können.“

“Kämpfert könne sich also, bis sie eigene Ideen entwickelt hat, aussuchen, ob sie bei einem 17jährigen Wirtschaftsschüler oder einem 20jährigen Azubi abgeschrieben habe bzw. deren Ideen als ihre eigenen ausgegeben hat, beides sei irgendwie peinlich”, ergänzt Krumwiede.

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