CELLE. Auf der 7. Arbeitstagung der Pressereferenten im Kreisschützenverband Celle Stadt und Land in Großmoor standen „Social Media“ und die Bildauswahl für Presseberichte auf der Tagesordnung. Ebenso wurde die Sport- und Schützenfestsaison 2016 diskutiert. Gastgeber dieser Tagung  war der dortige Schützenverein Großmoor mit seinem 1. Vorsitzenden Franz Meyer. Dieser begrüßte herzlich die teilnehmenden Pressereferenten aus den Vereinen sowie den 2. Vorsitzenden im Kreisschützenverband Edmund Hoffmann und den stv. Pressewart Heinemann Gahlau im KSV. Edmund Hoffmann betonte in seiner Begrüßung die positive Außenwirkung zeitnaher Berichte in der örtlichen Presse und den Online-Medien für das Schützenwesen.

Heinemann Gahlau eröffnete die Arbeitstagung mit Dank an die beiden Schriftführerinnen im SV Großmoor Ute Meyer und Birgit Smid für die Organisation. Die beiden Neuzugängen Beate Schuchardt-Hoffmann von der SG Oldau und Klaus-Dieter Heine vom SV Wietzenbruch wurden herzlich in den Kreis der PR-Verantwortlichen im KSV aufgenommen. In der Schützenfestsaison 2016 wurden auf Einladung 60 Vereine in Celle Stadt und Land besucht, um die beantragten Ehrungen für besonders verdiente sowie langjährige Mitglieder der Vereine vorzunehmen. Positiv vermerkt wurden die dann folgenden Berichte in der örtlichen Presse, die zeitnah erfolgten sowie die Veröffentlichungen in den Online-Medien.

Der Rückblick auf die Sportsaison 2016 war aus Sicht der PR-Verantwortlichen im Kreisschützenverband auch wegen der zahlreichen Platzierungen auf den vorderen Plätzen in den Landesmeisterschaften und den Deutschen Meisterschaften ebenfalls positiv. Bemerkenswert waren 700 Starts bei den Landes- und 109 Starts bei den Deutschen Meisterschaften, dort mit insgesamt 6 Goldmedaillen und 34 Platzierungen unter Platz 10. Diese Leistungen wurden in den Presseberichten besonders herausgestellt. Bewährt hat sich dabei die gute Zusammenarbeit zwischen den Redaktionen und den Vereinen durch beiderseitige Kontakte.

Für die Öffentlichkeitsarbeit in den Schützenvereinen werden zunehmend auch die Möglichkeiten der Sozialen Netzwerke genutzt sowie Veröffentlichungen in den Online-Medien. Schützenvereine stellen sich im Internet mit eigenen Websites vor, berichten über aktuelle Ereignisse und archivieren Berichte für spätere Überblicke. „Online“ geht direkt und schnell mit großer Verbreitung in der Öffentlichkeit. Das trägt aber auch Risiken in sich wegen Beachtung eventuell berührter Urheberrechte und dem Recht jedes Einzelnen am eigenen Bild. Facebook ist sicherlich das bekannteste Portal, das auch von Schützenvereinen genutzt wird. Daneben wurden in der Arbeitstagung weitere Internet-Dienste kurz vorgestellt, wie zum Beispiel Twitter, Google plus und Pocket. Neben diesen Medien behalten die periodisch erscheinenden Fachzeitschriften ebenfalls ihre Bedeutung, wie zum Beispiel „Der Norddeutsche Schütze“.

Bilder zu den Berichten sind sozusagen der „Eyecatcher“ für den Leser. Der „Hingucker“ zum Bericht muss gestaltet werden, um diesen gewünschten Zweck zu erreichen. Dabei sind jedoch einige unvermeidliche Zwänge zu berücksichtigen, die zu gewissen Standards zwingen. Zum Beispiel sind für Berichte über Schützenfeste Bilder vom „Hofstaat“ mit König und Gefolge einfach ein Muss. Doch auch bei diesen Motiven kann Regie geführt werden, zum Beispiel durch die Art der Personenaufstellungen und nicht ganz konservative Blickwinkel. Ebenso durch fotografierte Handlungen bei Veranstaltungen, wie Pokalübergaben mit Händedruck oder ähnlich. Auch Actionfotos, genau im richtigen Augenblick geschossen, können „der Hingucker“ sein. „Gut ist was ankommt“, eine ständig wiederkehrende, aber immer wieder neue Aufgabe für den Fotografen.

Abschließendes Thema dieser Arbeitstagung war unter anderem das Gestalten von Vorberichten zu größeren Veranstaltungen der Schützen, wie zum Beispiel Kreisdelegierten-Tagungen und Kreismusikfeste. Neuer Termin für die nächste Arbeitstagung der Pressereferenten ist der 26. September 2017 in Eversen.

Text: Heinemann Gahlau, stv. Pressewart im Kreisschützenverband Celle Stadt und Land
Foto: Edmund Hoffmann

 

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