BERLIN/CELLE. Der Bundestag hat in dieser Woche das Gute-Kita-Gesetz verabschiedet. Auch der Bundesrat hat grünes Licht gegeben. Der Bund unterstützt nun erstmals die Länder bei der Qualität in Kitas und in der Kindertagespflege. Darauf macht die Celler SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann aufmerksam.

Insgesamt stünden 5,5 Milliarden Euro zur Verfügung, Niedersachsen erhält knapp 527 Mio. Euro bis zum Jahr 2022. „Das Gute-Kita-Gesetz ist eine hervorragende und wichtige Entscheidung zur richtigen Zeit. Diese massiven Investitionen zeigen das große Engagement der Bundesregierung für eine hohe Qualität der Kinderbetreuung im ganzen Land“, erklärt Lühmann.

„Die Herausforderungen in den Kitas sind in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich. Niedersachsen mit seiner in diesem Jahr beschlossenen Beitragsfreiheit steht da sicher vor anderen Fragen als andere Länder“, so Lühmann. „Es ist gut, dass es eine weitgehende Freiheit gibt, wie die Mittel für mehr Qualität vor Ort eingesetzt werden. Bundeseinheitliche Standards hätten in dieser Situation nur zu einer Verzögerung geführt. So können die Länder individuell für ihre Situation entscheiden und die Mittel stehen viel schneller zur Verfügung.“

Der Bund stelle den Ländern einen Instrumentenkasten mit zehn Bausteinen zur Verfügung, darunter bedarfsgerechte Betreuungszeit, ein guter Fachkraft-Kind-Schlüssel, die Stärkung von Leitungskräften und hochwertiges Mittagessen. „Und natürlich geht nichts ohne die Erzieher und Erzieherinnen, die schon jetzt einen tollen Job machen. Das Gesetz soll auch helfen, dass sie entlastet werden und sich noch besser auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren können“, sagt Lühmann.

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