Hannoversche Volksbank und Volksbank Hildesheimer Börde planen Zusammenschluss

Wirtschaft Von Redaktion | am Do., 07.03.2019 - 18:59

HANNOVER. Die Vorstände der Hannoverschen Volksbank und der Volksbank Hildesheimer Börde haben Gespräche für einen Zusammenschluss der beiden genossenschaftlichen Kreditinstitute aufgenommen. Ziel ist es, die Volksbanken mit Beschluss der beiden Vertreterversammlungen im Juni 2019 rückwirkend zum 1. Januar 2019 zu verschmelzen. Dazu Jürgen Wache, Sprecher des Vorstandes der Hannoverschen Volksbank: "Der Zusammenschluss unserer beiden gut aufgestellten Häuser ist eine Investition in die Zukunftsfähigkeit.  Unsere regionale Ausrichtung wird auch in Zukunft ein maßgeblicher Erfolgsfaktor sein." Zum Geschäftsgebiet der Hannoverschen Volksbank gehören derzeit die Landeshauptstadt Hannover, große Teile der Region Hannover und die Stadt Celle. Hinzukommen soll zukünftig der Raum Hildesheimer Börde.

"Unter den Rahmenbedingungen der anhaltende Niedrigzinsphase, ausufernder Regulatorik, verändertem Kundenverhalten und den gesellschaftlichen Veränderungen durch den digitalen Wandel schließen sich zwei starke Volksbanken zusammen. Die intensive regionale Ausrichtung wird vorstandsseitig auch zukünftig als maßgeblicher Erfolgsfaktor gesehen", heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Volksbank Hildesheimer Börde soll ihren Namen behalten und zukünftig als Niederlassung der Hannoverschen Volksbank firmieren, wie es bereits in Celle mit den dortigen Niederlassungen der Fall ist.

Weiter teilt die Volksbank mit: "Nach dem Zusammenschluss weist die Volksbank eine Bilanzsumme von rund 6,2 Milliarden Euro aus und wird von 127.000 Mitgliedern getragen. Insgesamt werden rund 250.000 Kunden in 50 Geschäftsstellen betreut, darüber hinaus stehen 39 SB-Center zur Verfügung. Mehr als 1.000 Mitarbeiter sind für die Bank tätig." Betriebsbedingte Kündigungen aufgrund des Zusammenschlusses seien nicht vorgesehen.

Geschäftsgebiet der Hannoverschen Volksbank und Volksbank Hildesheimer Börde