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Vor 3 Stunden - Was will man nur mit Bundespolizei-Kennzeichen? Auf Videoaufnahmen sind zwei Täter gut zu erkennen, aber die Polizei möchte "es vermeiden, ihre Portraits zur Fahndung in unseren Wachen aufzuhängen, um noch etwas Platz für die großen Fische zu lassen." Sie würde reuigen Tätern im Gegenteil sogar leihweise ihre Streifenwagen überlassen - siehe unten.In zwei Fällen haben Unbekannte Kennzeichen von Streifenwagen der Bundespolizei am Bremer Hauptbahnhof gestohlen. Da man mit BP-Kennzeichen weder an Fahrzeugen der Stadt Boppard glänzen kann, noch ein Fahrzeug der ehemaligen Bundespost ausstatten könnte, fehlen das Motiv und die Option der gewinnbringenden Veräußerung.Stattdessen laufen die Verursacher Gefahr, festgenommen zu werden - der nächste Abend in Bremen oder Boppard wäre verdorben. Die Bundespolizei rät dringend dazu, die Kennzeichen wieder abzugeben und sich eine gute Entschuldigung einfallen zu lassen.Fall 1: Diebstahl am 21.10.2017 um 0:43 Uhr: Das Nummernschild schaut unten aus dem dunklen Kapuzenblouson heraus, welcher modisch zu einem hellen Hemd und einem weißen Shirt mit V-Ausschnitt und einem dunkelgrauen New-York-Käppi kombiniert wurde. Der ca. 20-jährige junge Mann hat kurze dunkle Haare mit langen schmalen Kotletten, dichte Augenbrauen und relativ schmale Lippen. Sein Begleiter ist ebenfalls bestens erkennbar.Fall 2: Diebstahl am 22.10.2017 um 01:33 Uhr. Der Täter trägt einen Parka mit Kapuze und Fellbesatz. Die Schnüre der Kapuze sind farblich unterschiedlich geflochten. Darunter trägt er ein dunkles Shirt mit V-Ausschnitt, wobei er das BP-Kennzeichen nur lässig unter der Jacke verbirgt und die Buchstabenkombination gleich einer Trophäe durch den Bahnhof trägt. Der junge Mann ist ebenfalls ca. 20 Jahre alt und hat dunkelblonde bis rötliche Haare, seitlich kurz geschnitten, das Haupthaar gewellt. Begleitet wird er von einer jungen Dame mit blauer Jeans und schwarzer kurzer Lederjacke.Die jungen Leute sollten sich § 242 StGB genauer ansehen: Diebstähle können mit Gefängnis bis zu fünf Jahren enden. Eine rechtzeitige Rückgabe könnte das Gericht positiv bewerten, aber das liegt nicht im Ermessen der Bundespolizei."Jetzt wäre vielleicht die richtige Zeit, dem Pfad zur dunklen Seite der Macht nicht noch weiter zu folgen und sich lieber bei der Bundespolizei zu bewerben", empfiehlt die Behörde. Wer nicht straffällig geworden ist, das Auswahlverfahren und die Ausbildung besteht, dem würde man sogar die Streifenwagen leihweise überlassen - und nicht nur die Kennzeichen: www.komm-zur-bundespolizei.de

Blaulicht & Verkehr

Haus brennt am Silbersee

26.09.2017 - 19:40 Uhr     CelleHEUTE    0

CELLE. Heute um 16.20 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle-Hauptwache zu einem Gebäudebrand in die Straße „Zum Silbersee“ im Stadtteil Vorwerk alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war Feuer und Rauch zu sehen. Unverzüglich wurden weitere Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Celle nachalarmiert. Wir berichteten in unserer Facebook-Ausgabe.

Auf dem Gelände des Campingplatzes Zum Silbersee brannte ein in Holzbauweise errichtetes bewohntes Gebäude in voller Ausdehnung. Menschen waren nicht in Gefahr. Die Löschmaßnahmen forderten den Einsatz einer Vielzahl von Atemschutzgeräteträgern. Zur besseren Koordinierung des Einsatzes wurden drei Einsatzabschnitte gebildet. Nach gut einer Stunde konnte „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden. Im Anschluss an die eigentlichen Löschmaßnahmen waren massive Nachlöscharbeiten notwendig, welche sich bis 21 Uhr andauerten.

Zur Koordinierung und Unterstützung des Einsatzleiters wurde die Führungsgruppe Einsatzleitung eingesetzt. Die Versorgung der Einsatzkräfte wurde durch die Johanniter Unfallhilfe übernommen. Im Einsatz waren rund 100 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache, der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Garßen, der Freiwilligen Feuerwehr Groß-Hehlen, des Rettungsdienstes mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug, die Johanniter Unfallhilfe, der Fachberater Sanitätsdienst (ASB), ein Fachberater des Technischen Hilfswerkes (THW), der örtliche Energieversorger sowie die Polizei Celle.

Infos/Foto: Florian Persuhn

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