UNTERLÜSS. „Hätten wir noch zwei Wochen gewartet, hätten wir gleich Richtfest feiern können“, scherzte Rheinmetall-Vorstandsvorsitzender Armin Papperger bei der heutigen Grundsteinlegung des Verwaltungsneubaus auf dem Firmengelände an der Neuensothrieter Straße. Hinter ihm erhob sich das Gebäude bereits bis in die erste Etage. Die Stimmung ist bestens bei der Rheinmetall AG. Die Auftragslage sei hervorragend, man erwarte weiterhin viele internationale Aufträge, so Papperger. Das sei die Grundlage, auf der eine solche Investition wie der rund 10 Millionen Euro teure Bau, getätigt werden könne.

Das so genannte „Rheinmetall Innovation Center“ solle zum einen – mit Küche, Kantine, Aufenthaltsräumen und Büros – ein Gebäude sein, in dem die Mitarbeiter sich wohl fühlten. Zum andern sei der Name Programm: Mit 3D-Druck und „virtual reality“ soll man im „Innovation Center“ erleben können, was moderne Technologie, unter anderem im Bereich der Simulation, möglich macht.

Seinen Dank richtete Papperger neben der Politik für die „tolle Unterstützung“ auch an die „extrem guten, zuverlässigen und fleißigen“ Mitarbeiter. „Wir haben eine Belegschaft, die für die NATO und die Sicherheit des Landes kämpft“, so der Vorstandsvorsitzende.

Architekt Martin Müller, dessen Firma das Gebäude konzipiert hat, erläuterte den Entwurf. „Heidesand trifft Weltoffenheit – das ist die Würze an diesem Standort“, meinte Müller und sieht im verklinkerten vorderen Gebäudeteil, in dem bodenständige Bereiche wie Küche und Kantine untergebracht werden, den „Heidesand“ symbolisiert, während Glas und klare Linien des höheren Gebäudeteils die „Weltoffenheit“ eines international tätigen Unternehmens widerspiegeln könne. Anschließend wurde die obligatorische „Zeitkapsel“ mit Bauunterlagen, aktueller Cellescher Zeitung und Münzgeld symbolisch „eingemauert“.

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