Heinrich Lange ist Eschedes neuer Bürgermeister

Politik Von Anke Schlicht | am So., 12.09.2021 - 23:10

ESCHEDE. Mehr als die Hälfte aller Bewohner der Gemeinde Eschede sprachen Heinrich Lange ihr Vertrauen aus und hoben ihn ins Amt des Bürgermeisters. 56,5 Prozent der abgegebenen Stimmen konnte der parteilose gebürtige Escheder auf sich vereinigen. Das vorläufige Endergebnis verzeichnet Jan Thomas (CDU) mit 24,8 Prozent auf Platz zwei, gefolgt von Marlon Gollnisch (SPD) mit 9,4 Prozent und Marlies Petersen (Grüne) mit 6,8 Prozent. Der parteilose NPD-nahe Kandidat Manfred Dammann erhielt 2,5 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,1 Prozent.

„Der Druck weicht, ich bin äußerst zufrieden und überglücklich“, sagt Lange, nachdem das vorläufige Endergebnis feststeht. „Ich hatte eine starke Mannschaft im Wahlkampf um mich herum, und auf diese Mitstreiter setze ich auch weiter in meinem Amt“, blickt der Wahlsieger zurück auf die vergangenen Wochen und gleichsam in die Zukunft.

Dass er ein waschechter Escheder ist, habe durchaus eine Rolle gespielt, „aber das allein reicht nicht aus. Ich habe mich schon sehr lange engagiert im Dorf, mich um die Belange der Bürger gekümmert, ich kenne hier alle Projekte.“ Lange hatte während des Wahlkampfes guten Zuspruch. „Ich habe gespürt, dass ich die Leute erreiche, wir haben ehrliche Gespräche geführt. Die Menschen wollen wissen, was können sie hier vor Ort machen.“ Durchweg siegesgewiss war er dennoch nicht. „Ich habe gehofft, aber nicht damit gerechnet und bin eigentlich von einer Stichwahl ausgegangen“, sagt Lange im Escheder Rathaus, wo er mit Günter Berg und seinem stärksten Rivalen Jan Thomas (CDU) ein wenig feiert. Während der Stimmenauszählung war er mit seinem Wahlkampfteam bei Stöckmann. „Der Jubel war riesig, als der Sieg feststand“, erzählt der neue Chef der Escheder Verwaltung, bevor er sich aufs Fahrrad schwingt, um zur nächsten Feierrunde zu radeln.