CELLE. Der Celler Bundestagsabgeordnete Henning Otte hat auf Bitte von Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge das Gespräch mit dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Niedersachsen und Bremen, Ulrich Bischoping gesucht. Es ging um die Fertigstellung des jahrelangen Umbaus des Celler Bahnhofs, da der aktuelle Eindruck des Bahnhofs mangelhaft ist. CelleHeute berichtete mehrfach.

Bischoping verwies auf die erheblichen Investitionen, die die Deutsche Bahn in Celle in den vergangenen Jahren getätigt habe. Inzwischen sei auch die Bahnhofsbrücke abgedichtet, so dass hier kein Wasser mehr auf Geh- und Fahrwege dringe. Das Fahrgastcenter wurde erst kürzlich komplett erneuert. Mit dem Bauunternehmen, das die Arbeiten an der Fußgängerunterführung vorgenommen habe, sei man im Rechtsstreit. Denn Fakt sei, dass nach wie vor Wasser eindringe. Auf Nachfrage von CelleHeute wollte sich das Bauunternehmen nicht äußern.

Das Wasser werde künftig abgeleitet, die Decke abgehängt. Hierzu müsse der Fahrbetrieb nicht unterbrochen, das Gleisbett nicht ausgekoffert werden, was beides mit hohen Kosten verbunden wäre. Der Konzernbevollmächtigte sicherte Otte zu: Die Planungen seien abgeschlossen, die Auftragsvergabe ebenfalls erfolgt. Die diesen Teil ausführende Firma werde noch im September beginnen, und die Arbeiten voraussichtlich Ende Oktober oder Anfang November abschließen.

Parallel werden die Arbeiten zur Entwässerung des Tunnels organisiert. Hierfür müsse allerdings ein neuer Auftragnehmer gesucht werden, da die Deutsche Bahn bei der Injektion mit der bisherigen Firma nicht mehr weiter arbeiten könne und wolle. Dies geschehe aber eher nächstes, als dieses Jahr.

Der OB atmet auf: „Der Bahnhof Celle ist für Touristen oftmals der erste und letzte Eindruck auf ihrem Besuch. Darüber hinaus benutzen ihn täglich tausende Fahrgäste. Er sollte die Visitenkarte einer Stadt sein. Deswegen bin ich Henning Otte dankbar, dass er erneut die Stadt unterstützt.“

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