Hinweis auf "britische" Corona-Mutante im Landkreis Celle

Medizin Von Redaktion | am Mi., 27.01.2021 - 16:47

CELLE. Wie bereits in anderen Regionen Deutschlands wurde auch im Landkreis Celle das Auftreten von veränderten Virustypen erwartet. Gestern hat der Laborbefund in zwei Fällen einen starken Hinweis auf die Variante B 1.1.7 (der Virustyp wurde zuerst in Großbritannien entdeckt) ergeben. Das teilt die Kreisverwaltung heute mit. Das Gesundheitsamt habe die Kontakte in beiden Fällen nachvollziehen können. Die Fälle seien in Bergen und Celle aufgetreten.

Zur aktuellen Corona-Situation im Landkreis heißt es weiter: Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Celle, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage wird vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt (NLGA), das für den Landkreis Celle maßgeblich ist, unter https://www.apps.nlga.niedersachsen.de/corona/iframe.php mit 67,0 Personen angegeben (Datenstand: 27.01.2021, 9 Uhr).  Insgesamt wurden seit gestern 4 Neuinfektionen festgestellt. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im März 2020 Erkrankten liegt bei 2256.

Aktuell sind mit dem Corona-Virus im Landkreis Celle 189 Personen infiziert. Es werden sieben Personen im AKH behandelt, eine davon auf der Intensivstation, eine Personen wird beatmet.

Hier gibt es eine Übersicht über die Regionen. Die Zahl außerhalb der Klammer gibt die Zahl der insgesamt infizierten Personen, die in der Klammer die davon derzeit aktuell erkrankten Personen an.

Zahlen:
Bergen: 185 (9)
Stadt Celle: 1133 (99)
Eschede: 28 (1)
Faßberg: 66 (9)
Hambühren: 132 (8)
Lohheide: 3 (0)
SG Flotwedel: 106 (6)
SG Lachendorf: 116 (17)
SG Wathlingen: 204 (17)
Südheide: 108 (7)
Wietze: 87 (8)
Winsen: 88 (8)

Derzeit sind 693 Menschen in Quarantäne. Die Quarantänen gehen dabei quer durch alle Bevölkerungsschichten und Altersstufen. Der Landkreis weist deshalb eindringlich darauf hin, dass bei privaten Veranstaltungen und Zusammenkünften dringend darauf zu achten ist, dass die bekannten Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Wichtig ist außerdem auch weiterhin, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern zu Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, eingehalten wird. Das Abstandsgebot gilt auch für das eigene Umfeld.

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