BRAUNSCHWEIG/CELLE. Das trockene und sehr warme Wetter lässt die Waldbrandgefahr im Niedersächsischen Landeswald weiter ansteigen. Die hohen Temperaturen der vergangenen Tage haben die Bodenvegetation und den Oberboden in den Wäldern stark ausgetrocknet. Laut der Pressestelle der Landesforsten liegen, nach den Waldbrandgefahrenstufen des Deutschen Wetterdienstes (1 gering bis 5 sehr hoch), in den nächsten Tagen die Werte in einigen Teilen Niedersachsens bei Gefahrenstufe 4 (hohe Waldbrandgefahr) und in den Bereichen um Celle, Faßberg und Bergen sowie um Lüchow-Dannenberg sogar bei 5 (sehr hohe Waldbrandgefahr).

Die Niedersächsischen Förster seien insbesondere im Flachland Niedersachsens alarmiert, denn gerade in den lichten Kiefernwäldern im Nord-Osten ist die Waldbrandgefahr besonders hoch. Die Waldbrandzentrale in Lüneburg ist seit dem 19. März 2018 wieder besetzt. Hier laufen alle Bilder und Daten der 20 Waldbrandüberwachungskameras zusammen. Die hochmodernen Kameras haben einen Rundumblick von über zehn Kilometern und erkennen frühzeitig Rauchentwicklung. Damit ist bei Waldbrand eine sehr schnelle Alarmierung der Einsatzkräfte möglich.

Die Niedersächsischen Landesforsten bitten die Bevölkerung gerade auch wegen des bevorstehenden Himmelfahrt-Tages und des damit verbundenen langen Wochenendes um ihre Mithilfe bei der Waldbrandverhütung. Es seien insbesondere folgende Punkte zu beachten:

·       Kein offenes Feuer im Wald oder in Waldnähe

·       Grillen nur auf freigebenden Grillplätzen, dazu bitte das örtliche Forstamt fragen

·       Im Wald gilt bis zum 31. Oktober ein allgemeines Rauchverbot

·       Autos mit Katalysatoren nicht über trockenem Gras abstellen, keine Zigarettenkippen aus dem Auto werfen

·       Jeden Waldbrand unverzüglich unter der Notrufnummer 112  melden

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