WINGST/CELLE. Bereits zum vierten Mal in den vergangenen fünf Jahren ist eine Mannschaft des Celler Gymnasiums in Niedersachsen die schnellste Schulmannschaft beim Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“, diesmal im Triathlon. Nachdem die Premiere im letzten Jahr mit dem Bronzeplatz beim Landesentscheid schon sehr erfolgreich war, gelang den Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2003 bis 2006 in Wingst der ganz große Wurf, mit dem sie sich die Tickets zum Bundesfinale in Berlin im kommenden September sicherten.

Als Erstes starteten die Mädchen bei strahlendem Sonnenschein in den Wettkampf, bei dem nacheinander 200 m Schwimmen, 4 km Radfahren und ca. 1,8 km Laufen zu bewältigen waren. Marit Reckmann (Jahrgang 2004), Janina Schmid (2003) und Kjara Reckmann (2006) stiegen kurz nacheinander als Erste aus dem Wasser. Nach schnellem Wechsel hatte Janina Schmid die Nase vorne. Leider sprang ihr gleich zu Beginn der Radstrecke beim Schalten bergauf die Kette ab, sodass sie einige Konkurrentinnen vorbeiziehen lassen musste. Da Lilly Setursky (2006) beim Schwimmen verletzt aufgeben musste, wusste Janina Schmid, dass ihre Zeit auf jeden Fall benötigt wurde. Sie ließ sich jedoch nicht beirren, reparierte ihr Fahrrad und trat dann richtig in die Pedale.

Die Reckmann-Schwestern legten sich ebenfalls ins Zeug und bauten ihren Vorsprung weiter aus, sodass Kjara Reckmann als jüngste Teilnehmerin nach 16:28 min als Schnellste die Ziellinie überquerte, dicht gefolgt von Marit Reckmann in 16:41 min. Janina Schmid kämpfte sich mit einer starken Laufleistung mit insgesamt 17:34 min wieder auf den vierten Platz vor. Damit erkämpften die Hölty-Mädchen einen sensationellen Vorsprung von deutlich über vier Minuten auf die stärksten Konkurrentinnen, die wie schon in den letzten Jahren von der Humboldtschule Hannover kamen.

Während die Mädchen ihren Wettkampf beendeten, gingen die Jungen schon ins Wasser. Tim Hartwich (2004) bewältigte diese Strecke als Schnellster, dicht gefolgt von zwei Jungen aus Lehrte und Finn Jarosiewicz (2003) und Timon Krüger (2004). Vincent Kühn (2004) gab alles, konnte aber beim Schwimmen mit den Vereinsschwimmern nicht ganz mithalten. Dafür spielte er seine Stärken auf der Rad- und Laufstrecke aus. Auch die anderen Jungen zeigten beim Radfahren und Laufen solide Leistungen. Nach 15:57 min erreichte Finn Jarosiewicz als Sechster das Ziel. Timon Krüger landete in 16:52 min auf Platz 8 und Tim Hartwich in 17:26 min auf Platz 11 unter den Jungen. Vincent Kühn beendete seinen Wettkampf nach 21:12 min im Mittelfeld.

Damit lagen die drei schnellsten Mädchen und Jungen, die für das Hölty in die Wertung eingingen, unter den ersten 15 in der Gesamtwertung, was für den Gesamtsieg des Hölty reichte.

Text: Daja Reddingius-Reckmann

 

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