CELLE-WIETZENBRUCH. Am Dienstag, 3. Oktober, um 15 Uhr öffnet im Hospiz-Haus eine Ausstellung des Glaskünstlers Dieter Schafranek. Er schuf für das Hospiz-Haus unter anderem die bunten Glasfenster im Raum der Stille und das Bild „Durchgang“ in der Eingangshalle. Unter dem Titel „Mysterium“ wird er hier bis zum 31. Oktober weitere Mandalas, Bilder und Objekte aus Glas aus seinem Dorfmarker Atelier zeigen.

Schafranek, Jahrgang 1950, fand seinen Weg zur Glaskunst über mehrere Stationen, die prägend für sein Werk werden sollten: Elektromaschinenbaulehre, Theologiestudium, langjährige Auslandstätigkeit unter anderem in Ägypten, ausgedehnte medizinischen Studien und schließlich Arbeit als Homöopath und Psychotherapeut. 1997 eröffnete er parallel dazu sein Atelier für Glaskunst, seit 2006 widmet sich Schafranek als freier Künstler ganz der Mosaikarbeit und Glaskunst. „Meine Bilder sind Sprache, die versucht, von einer Wirklichkeit zu erzählen, die sich in den Dingen verbirgt“, erklärt Schafranek. Kein anderes Material eigne sich hierfür besser als Glas. Für seine zinnverglasten Objekte verwendet er Gläser verschiedener Glashütten aus den USA und Deutschland. Die Ausstellung führt die Besucher in eine geheimnisvolle Welt berührender Farben und Lichtspiele.

Die Ausstellung ist jeweils sonntags von 15 bis 18 Uhr sowie auf Anfrage geöffnet. Zur Ausstellungseröffnung am 3. Oktober und zur Finissage am 31. Oktober, jeweils um 15 Uhr, wird Glaskünstler Schafranek selbst vor Ort sein und seine Werkschau auf Wunsch erläutern. Auch am Sonntag, dem 15. Oktober, haben die Besucher Gelegenheit, mit Dieter Schafranek über Aspekte der Glaskunst und die ausgestellten Exponate zu sprechen.
Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Glasbild Papyrus I von Dieter Schafranek

Glasbild Papyrus I von Dieter Schafranek

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