Hospiz-Team erhält Corona-Impfung

Medizin Von Redaktion | am Fr., 29.01.2021 - 08:08

CELLE. Im Zuge der ersten mobilen Corona-Impfungen wurde jetzt auch im Celler Hospiz geimpft. Die Mehrheit der Mitarbeitenden nahm die Möglichkeit wahr und ließ sich in der Wohnstube des Hospiz-Hauses von zwei der fünf mobilen Impfteams, die zurzeit in Stadt und Landkreis unterwegs sind, mit einer ersten Impfung gegen Covid-19 schützen", heißt es aus dem Hospizhaus.

„Wir haben unser Hospiz während der gesamten Zeit für Freunde und Familienangehörige geöffnet gehalten. Das entspricht unserem hospizlichen Verständnis. Daher ist der Impfschutz für die Mitarbeitenden wichtig“, erklärt Hospizleiterin Inga Janßen. Von den zehn Hospizgästen habe sich ein Gast, dessen erklärte Perspektive es ist, nach Hause entlassen zu werden, eine Impfung gewünscht.

Immer wieder gelinge es, einzelne Hospizgäste soweit zu stabilisieren, dass sie das Hospiz wieder verlassen können. So böten auch die stationären Hospize palliative Versorgung an. Hospizgäste, die palliative Therapien im Krankenhaus oder in Arztpraxen wahrnehmen, sind in Corona-Zeiten natürlich besonderen Gefahren ausgesetzt. Die Aufnahme ins Hospiz setze einen negativen Corona-Test voraus. Besucher müssten ab Parkplatz im gesamten Haus medizinische Masken oder FFP2-Masken tragen. Angehörige, die an Mahlzeiten in der Wohndiele teilnehmen oder im Hospiz übernachten möchten, müssten sich vorher einem Corona-Schnelltest unterziehen. Dies gelte auch für Hospizgäste, die das Hospiz stundenweise verlassen. 

„Der Hospizgedanke beinhaltet, dass Menschen bis zum Lebensende ein Anrecht auf würdige Begegnung mit ihren Mitmenschen haben. Die Impfung unterstützt uns in unserem Bemühen, diese Begegnungen auch in Zeiten der Pandemie möglich zu machen. Dafür sind wir sehr dankbar. Wir werden weiterhin alles Menschenmögliche unternehmen, dass unsere Hospizgäste auf die Nähe ihrer Angehörigen nicht verzichten müssen“, erklärt Hospizleiterin Janßen. 
 

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