IHK rät: "Proaktiv aus Ausbildungsbetriebe zugehen"

Wirtschaft Von Extern | am Do., 01.07.2021 - 18:42

LÜNEBURG/CELLE. Die regionale Wirtschaft startet laut der IHK Lüneburg-Wolfsburg nach der Corona-Krise wieder voll durch und sucht – den drohenden Fachkräftemangel vor Augen – "händeringend nach Auszubildenden". Über 3.000 Ausbildungsstellen seien Ende Juni bei den regionalen Arbeitsagenturen im Bezirk der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) noch unbesetzt. Die Aussichten für erfolgreiche Bewerbungen seien weiterhin gut, so die IHK.

„Die Nationalmannschaft mag die Europameisterschaft verloren haben“, bedauert der stellvertretende IHKLW-Hauptgeschäftsführer Sönke Feldhusen, „auf dem Feld beruflicher Karrieren hat das Spiel für viel Jungstars aber erst begonnen. Die Chancen sind gut und in vielen Branchen eröffnen sich interessante berufliche Perspektiven. Der Weg zum Tor ist frei.“

Für die Bewerbung um den Ausbildungsplatz empfiehlt er Mut, proaktiv auf Ausbildungsbetriebe zuzugehen und das Gespräch zu suchen, aber auch einen realistischen Blick für die eigenen Wünsche, Fähigkeiten und Möglichkeiten. „Die duale Berufsausbildung wird dabei immer noch häufig unterschätzt. Wer sich für eine Ausbildung entscheidet, kann parallel oder anschließend dual studieren, sich aber auch für eine spätere berufsbegleitende Fortbildung entscheiden, die bis auf die Niveaus Bachelor Professional oder sogar Master Professional führen können. Das beste daran: Alles geschieht dicht an der Praxis und im individuell richtigen Tempo.“

„Eine Ausbildung machen. Alles werden.“ lautet auch der Slogan der digitalen Ausbildungskampagne „Moin Future (www.moinfuture.de), die die IHKLW gemeinsam mit sieben anderen Partnern betreibt. Hier finden Eltern, Schüler und Betriebe Informationen und Möglichkeiten zum Matching.