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Besondere Ehrung für Hans Mönnich und Wolfgang Petras

Im Hambühren regiert Lars Schwerdtfeger, „der Hühnertrucker“

11.06.2018 - 14:17 Uhr     CELLEHEUTE    0
Fotos: Peter Müller (9); Hans-Jürgen Hemme (8)


HAMBÜHREN. Die Schießsportleitung des Schützenvereins Hambühren hat auch in diesem Jahr wieder kuriose Beinamen für die neuen Majestäten erfunden, die meist auf deren Beruf anspielen. Hauptkönig 2018/19 wurde Lars Schwerdtfeger „der Hühnertrucker“ und Vizekönig Jan Janßen „der orthopädische Schuhologe“. In einem spannenden Königsschießen erzielten gleich mehrere Schützen das Bestergebnis von 30 Ring. Der bessere Stechschuss gab schließlich den Ausschlag für Lars Schwerdtfeger. Beinahe subtropisches Klima sorgte für ein heißes Fest-Wochenende.



Bei der Königsproklamation rief Schießsportleiter Guido Krebs vor den beiden Haupt-Majestäten die weiteren Würdenträger und Pokalgewinner nach vorn. Damenbeste wurde Birgit Meier-Reimker „der Weingummifan“, die Damenzweite heißt Sandra Asmus „die kreative Hobbybastlerin“. Altersprimus wurde Frank Kruse, Seniorenprimus Manfred Krumm. Der König der Könige heißt Konrad Bolze, die Beste der Damenbesten Anja Mundt. Der Oskar-Pokal ging an Helmut Lorenz, der Helmut-Rosenberg-Gedächtnispokal an Birgit Meier-Reimker und der 11er-Pokal der Damen an Anita Arndt. Das Schießbudenschießen um den Vorstandspokal gewann diesmal Jens-Martin Reimker. Und sogar der neue Volkskönig Ulf Laude hatte das Bestergebnis von 30 Ring erzielt.

Die Proklamation der Jugend-Majestäten wurde von Jugendleiterin Maren Gremmel vorgenommen. Zwergenkönig wurde Jayden Mischok, Zwergenvizekönig Melvin Lorenz, Zwergenkönigin Leah Haase, Zwergenvizekönigin Ineke Gerke, Kinderkönig Maximilian Rausch, Mädchenbeste Hannah Lemke, Mädchenzweite Emily-Sue Paul, Jugendkönig Jan Hemme, Jugendbeste Zoe Schwerdtfeger, Jugendzweite Tanja Asmus, Juniorenkönig Manuel Asmus, Juniorenbeste Lena Gumprecht und Juniorenzweite Michelle Mischok. Den Robin-Hood-Pokal gewann Jenna Isabelle Struck.

Vorsitzender Jörg Lehne eröffnete das Schützenfest am Freitag unter dem Motto: „Immer eine helfende Hand – Gemeinsam regieren im Schützenland“. Und die neue Hambührener Pastorin Christina Bernschein hatte gut erkannt: „Der Schützenverein feiert nicht sich selbst, sondern stellt etwas für alle Hambührener auf die Beine.“

Als Festessen gab es erstmals ein Bratkartoffel-Büffet, das war das Richtige bei den hohen Temperaturen. Vor dem Essen wurden die Mitglieder-Ehrungen des Jahres vorgenommen. Die Würdigung zweier Persönlichkeiten für ihr außerordentliches Vereins-Engagement bereiteten dem Vorsitzenden Lehne ein besonderes Vergnügen: Hans Mönnich wurde zum Ehren-Schießsportleiter ernannt und Wolfgang Petras zum Ehren-Kassierer. Weiterhin wurde Gerhard Seifert zum neuen Ehrenmitglied des Schützenvereins Hambühren ernannt.

Als Vertreter des Kreisschützenverbandes Celle übernahm Uwe Quader dann die Auszeichnung weiterer langjähriger und verdienter Vereinsmitglieder. Ausgezeichnet für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Ramona Maya und Krystian Kuster. Die 40-jährige Mitgliedsnadel erhielt Jens Schäfer, die 50-jährige Nadel wurde an Wilfried Herrmann verliehen. Und auf ganze 60 Mitgliedsjahre können Hans-Wilhelm Mönnich sowie Hans-Heinrich Gudehus zurückblicken. Die bronzene Verdienstnadel des KSV Celle erhielt Thea Schäfer, die silberne KSV-Nadel Renate Janßen. Jörg Hermann-Rauls und Jens Mönnich wurde die bronzene Nadel des Niedersächsischen Sportschützenverbandes NSSV verliehen. Beim Bürgerfrühstück am Sonntag verlieh Vorsitzender Lehne noch zwei Verdienstnadeln des Vereins an Ingo Kordowski und den Ehrenvorsitzenden Dieter Sawischlewski.

Das Rahmenprogramm lockte am gesamten Wochenende viele Hambührener zum Festplatz an den Bruchweg: die Zeltfete mit DJ Chris Wienke, die Party-Nacht mit der Top-Band „4joy“, das Bürgerfrühstück, das Kuchenbuffet sowie der Kindertanz mit Festus, Birgit und Petra. Und für gute Stimmung im ganzen Ort sorgten natürlich auch die Straßenumzüge mit den Spielmanns- und Fanfarenzügen. Ein paar Regentropfen am Sonntag konnten dem keinen Abbruch tun.

Text: Matthias Reimker

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