CELLE. Am 01.01.2019 werden Teile der Jugendhilfe an den Landkreis Celle übertragen. In städtischer Verantwortung bleiben die Bereiche Jugendarbeit, Förderung der Jugendverbände, Jugendsozialarbeit, erzieherischer Kinder- und Jugendschutz, allgemeine Förderung der Erziehung in der Familie, Mitwirkung in Verfahren nach dem Jugendschutzgesetze, soziale Gruppenarbeit,  Kindertagesstätten und die Kindertagespflege mit einem Gesamtvolumen von 1,462 Millionen. Darauf macht die fraktionslose Ratsfrau Inga Marks aufmerksam, die hinsichtlich der künftigen politischen Zuständigkeiten hierfür einen Vorschlag unterbreitet.

„Der Jugendhilfeausschuss ist ein besonderer Ausschuss mit besonderen Rechten. Ihn völlig einzusparen, oder als vierten
Teilausschuss anzukoppeln, so wie die CDU-Fraktion es vorschlägt ist ein falsches Signal an die Mitarbeiter und die Jugend unserer Stadt“, kritisiert Marks. Niederschwellige, präventive Arbeit habe Celle über die Landesgrenzen bekannt gemacht. „Andere Kommunen möchten von unserer Arbeit lernen. Darauf sollten wir stolz sein und diese Arbeit anerkennen“, so Marks. Um Synergien zu schaffen und ernst gemeinte Konsolidierung zu betreiben, schlage sie die Zusammenlegung der Ausschüsse für Jugend und Sport vor. Hierbei werde nicht nur der Sportausschuss mit seinen Themen aufgewertet, sondern auch im personellen Bereich gespart, da für beide Bereiche ein und derselbe Fachdienstleiter zuständig
sei.

Sie müssen sich registrieren oder anmelden, um diesen Beitrag zu kommentieren.