HERMANNSBURG. Zu Dienstag, den 15. August 2017, hatte der FDP-Ortsverband Südheide alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in das Best Western Hotel Heidehof in Hermannsburg eingeladen, um mit Dr. Stefan Birkner das komplexe Thema „Einwanderung“ zu diskutieren. Dr. Birkner ist der FDP- Landesvorsitzende und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP-Landtagsfraktion in Hannover.

Neben Jörg Bode, MdL war Anke Schulz, die Bundestagskandidatin der FDP aus dem Wahlkreis Celle-Uelzen ebenfalls gerne gekommen und stellte sich dem Forum vor. Susanne Brand begrüßte als Vorsitzende des Ortsverbandes das sehr gut besetzte Auditorium und freute sich über die gute Resonanz dieser zweiten Veranstaltung mit Dr. Birkner in Hermannsburg.

Nach der einführenden Moderation durch Professor Eberhard Kuhlmann (FDP Ortsverband Südheide), der die vielfältigen Facetten des auch angstbesetzten Themas aufzeigte, stellte Dr. Birkner die aktuellen Vorstellungen der FDP zu einem ‘geordneten Einwanderungsrecht‘ dar. „Deutschland ist ein Einwanderungsland.“ Mit dieser Eingangsfeststellung warb er für eine geregelte Zuwanderung nach einem Drei-Säulen-Modell: Die erste Säule gelte für Asylberechtigte nach Artikel 16a des Grundgesetzes für Menschen, die vor individueller politischer Verfolgung fliehen. Für Kriegsflüchtlinge solle man eine zweite Säule schaffen, um vorübergehenden humanitären Schutz für die Dauer des Krieges zu gewähren und so zeitlich zu begrenzen. Die dritte Säule solle mit dem Einwanderungsgesetz eine geordnete Zuwanderung ermöglichen, auch um angesichts des demografischen Wandels dem Fachkräftemangel gezielt zu begegnen.

Damit war eine gute Grundlage für eine angeregte Diskussion gelegt. Anschließend berichtete Jörg Bode noch über die aktuelle Lage aus dem Niedersächsischem Landtag, die mit großem Interesse aufgenommen wurde. „Dieser erneute Erfolg beflügelt die FDP Ortsverbände im Nordkreis zu einer Fortsetzung derartiger Diskussionsforen, um politische relevante Themen nicht nur in Hinterzimmern oder im Wahlkampf auf der Straße, sondern in breiter angelegten Veranstaltungen zu diskutieren – auch nach der Bundes- und Landtagswahl“, ziehen die Veranstalter Bilanz.

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