BERGEN-BELSEN. Wer zwischen 16 und 20 Jahren alt ist, Lust hat, neue Länder und Menschen kennenzulernen, sich für Geschichte interessiert und verschiedene Erinnerungsorte besuchen möchte, für den dürfte das internationale Begegnungsprojekt „Die Geschichte beginnt in der Familie…“ genau das Richtige sein. In diesem Projekt der Gedenkstätte Bergen-Belsen werden Jugendliche aus Deutschland, Polen und der Ukraine selbst zu Forschern und begeben sich auf eine Spurensuche nach Familien in der Geschichte und Geschichten in der Familie.

Ihre Aufmerksamkeit gilt dabei vor allem den Jahren 1933 bis 1945, die maßgeblich durch die Zeit des Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg geprägt sind. Was und wie erlebten und erinnern Familien diese Zeit? Was können Zeitzeuginnen und Zeitzeugen über Leben und Schicksal ihrer Familien berichten? Und welche Rolle spielen Geschichte und Erinnerung eigentlich in der eigenen Familie? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich die Teilnehmenden zwischen Juli 2017 und März 2018 im Rahmen von drei mehrtägigen Treffen in der Ukraine, in Polen und in Deutschland.

Auf dem Programm steht außerdem das Kennenlernen von Kultur und Lebensweisen in den drei Ländern. Ein gemeinsames Freizeitprogramm mit Ausflügen nach Krakau und Lwiw sowie „netten Überraschungen“ runden das Programm ab. Für das Projekt gibt es noch wenige freie Plätze. Interessierte können sich noch bis Mittwoch, den 31. Mai bewerben. Alle wichtigen Informationen finden sich auf der Webseite http://gbbbb.org/familiengeschichten/.

Informationsflyer

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