HANNOVER/CELLE. Nachdem der BUND Niedersachsen erneut gegen den Weiterbau der Ostumgehung geklagt hatte und mehr als zwei Monate für die Begründung brauchte (CELLEHEUTE berichtete), ist es ihm nicht möglich, dazu Stellung zu beziehen. Anders das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft und Verkehr – auf Nachfrage von CELLEHEUTE erklärt sein Sprecher, Dr. Eike Frenzel:

„In seiner Klagebegründung hält der BUND die Nachbesserung des Fledermausschutzes für nicht geeignet, um Kollisionen zwischen Fledermäusen und Fahrzeugen wirksam zu verhindern. Insbesondere wird ein Risikomanagement für den Fall des Misserfolges der Fledermausschutzmaßnahmen gefordert. Außerdem erscheint dem BUND die Aktualisierung der FFH-Verträglichkeitsprüfung notwendig. Als Beklagte wird die Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr nun zur Klagebegründung Stellung nehmen. Wann das Gericht dann über die Klage entscheiden wird, ist noch offen. Unterdessen erwarten wir als Land die Zustimmung des Bundesverkehrsministeriums zum Bau der Brücke über die B214 („Anschluss“ des geplanten Mittelteils der OU Celle B3 an den bestehenden, südlichen Teil der OU) – hier bedarf es einer schriftlichen Finanzierungszusage. Wir sind optimistisch, dass noch in diesem Jahr mit den Arbeiten begonnen werden kann.“

 

*Aktualisiert* Klagebegründung gegen Ostumgehung eingereicht – „Pro Ostumgehung“ plant offizielle Formierung





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