BERGEN-BELSEN. Am 3. März hatte die AG Bergen-Belsen e. V. zu ihrer Jahreshauptversammlung in die Gedenkstätte Bergen-Belsen eingeladen. Elke von Meding berichtete von den verschiedenen Aktivitäten, unter anderem vom Tontafel-Projekt für Schulen „Wir schreiben eure Namen“ für den Friedhof der Kriegsgefangenen in Hörsten. Peter Wanninger berichtete von den Kontakten, die sich dadurch zu Angehörigen in Russland und anderen ehemaligen Sowjetstaaten ergeben haben. Er und seine Frau betreuen die Angehörigen, die von weither angereist kommen.

Außerdem gab es Berichte von der Gedenkveranstaltung auf der Rampe und der Studienfahrt nach Hamburg mit dem Besuch der Gedenkstätte Neuengamme. In diesem Jahr bietet die AG Bergen-Belsen vom 27. August bis zum 2. September eine Studienfahrt nach Warschau und Treblinka an. Es gibt noch freie Plätze.

Dr. Thomas Rahe, wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Bergen-Belsen, hielt einen Vortrag über die „Kinder in Bergen-Belsen“. Unter diesem Motto steht auch die Gedenkveranstaltungen in diesem Jahr mit der Eröffnung einer Ausstellung. Am Samstag, 14. April, 16 Uhr, werden Überlebenden, die damals als Kinder befreit wurden, an einer Gedenkfeier der AG Bergen-Belsen auf der Rampe am Waggon teilnehmen.

Es wurden in den Vorstand gewählt: Günter Bensch (Celle), Eckard Bretzke (Barsinghausen), Gisela Fähndrich (Antikriegshaus Sievershausen/Lehrte), Elke von Meding (Bergen), Birgit Meier (VVN, Celle), Angela Tiede (Barsinghausen), Peter Wanninger (Marklendorf) und Kathleen Weber (Hermannsburg). Wer sich für die Arbeit der AG Bergen-Belsen interessiert, kann sich unter www. ag-bergen-belsen.de informieren.

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