CELLE. Jan Grafs Frau hat demnächst Geburtstag. Toll. Als Hobbyarchäologe faszinieren ihn alte Dinge. Aber auch zur Gegenwart hat der erfahrene Berufspendler etwas beizutragen. Jan Graf ist überzeugt: Man darf Bildungsidealen nicht mehr blind vertrauen. Seinen hyperaktiven Kindern erlaubt er daher, sich täglich 17 Stunden vor der Glotze zu entspannen. „Man darf sich da heutzutage einfach nicht mehr so anstellen,“ sagt Jan Graf, „schon gar nicht hinten!“ Auf nach vorne also mit dem Inkubator der ruralen Unterhaltungskunst. Jan Grafs Auftritte sind das Crowdfunding des nördlichen Lächelns. Gehen Sie mit ihm bis zum Breakeven der heiteren
Nachdenklichkeit. – Un dat allens op Platt…

Grafs Grappengeschichten laufen regelmäßig in der Sendereihe „Hör mal beten to“ bei NDR 1 Welle Nord. Der 44-jährige Journalist und Familienvater ist ausgezeichnet mit dem Bad Bevensen-Preis für Musik mit niederdeutschen Texten (2008), mit dem Kappelner Preis für niederdeutsche Kultur (2011) sowie dem Mini-Hörspiel-Preis der Zoenser Mundart-Tage (2013). Aktuell erhältlich im Buchhandel ist das Buch „Jüst noch maal goot gahn“ sowie das das Hörbuch „Allens nich so eenfach wenn een dat duppelt nimmt“ – beide erschienen im Quickborn-Verlag.

Am Samstag, dem 27. Oktober 2018 ist Jan Graf ab 20.00 Uhr zu Gast in „Kunst & Bühne“. Eintrittskarten (17/ 11 €) gibt es im Vorverkauf bei der Touristinfo im Alten Rathaus und ggf. an der Abendkasse. Auswärtige Gäste können unter Tel. 05141-124102 Karten reservieren. Die Veranstaltung wird gefördert vom Lüneburgischen Landschaftsverband. Mehr Informationen unter www.jan-graf.de



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