HANNOVER. Zu der heute durch Wirtschaftsminister Olaf Lies angekündigten Prüfung des Vergabeverfahrens an die Firma Neoskop durch externe Wirtschaftsanwälte kommentiert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten, Jörg Bode:

„Dass Minister Lies lediglich den Neoskop-Fall prüfen lässt, obwohl bereits weitere Vergaben in den Fokus gerückt sind, zeigt, dass er nicht an einer vollständigen Aufklärung der Vorgänge in seinem Haus interessiert ist. Diese Prüfung wirkt wie ein Ablenkungsmanöver, das die anderen Fälle in den Hintergrund rücken sollen. Minister Lies kann sich aber sicher sein, dass wir uns damit nicht zufrieden geben. Wir verlangen weiterhin eine schnelle Aktenvorlage, die Beantwortung unseres Fragenkatalogs zu der Chicago-Repräsentanz und auch der Untersuchungsausschuss wird seine Arbeit schnellstmöglich aufnehmen. Nur so kann das offensichtlich bei Minister Lies bestehende System der Vergabe von Steuergeld nach Gutsherrenart aufgeklärt und beendet werden.“

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