OLDENBURG/CELLE. 47 Forscherteams mit insgesamt 88 Schülerinnen und Schülern hatten sich für den Landesentscheid von „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ qualifiziert. Die Sieger wurden gestern im Oldenburgischen Staatstheater ausgezeichnet. 746 Schülerinnen und Schüler im Alter von 9 bis 14 Jahren hatten in Niedersachsen in der Juniorensparte an Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb teilgenommen. Ihre wissenschaftlichen Projekte stellten sie im Vorfeld des Landesentscheids in acht Regionalwettbewerben vor.

Für die Teilnehmer aus dem Landkreis Celle stand gestern am Ende ein dritter Platz und zwei Sonderpreise: Michael Scholl (11) vom Hermann-Billung-Gymnasium erreichte im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften Platz drei mit seiner Arbeit über Erhaltung der Bodenfeuchtigkeit. Sebastian Schütze (12), Jannik Reimann (13) und Maxim Bitz (12)vom Hölty-Gymnasium Celle erhalten einen
plus-MINT Sonderpreis für ein interdisziplinäres Projekt (150 Euro und Einladung zum plus-MINT-Forscher-Camp in Louisenlund. Ihr Thema: Fotosynthese Wirkungsspektrum der Efeutute. Kleopatra Horn (12), Julia Troanov (13) und Antonia Bertels (12) 29221 vom Hölty-Gymnasium Celle erhielten für ihr Projekt „Entwicklung und Design eines universellen Sauerstoffsensors mit hoher Genauigkeit“ im Wettbewerb Schüler experimentieren, Fachgebiet Technik einen Sonderpreis Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung (150 Euro).

Landeswettbewerbsleiterin Valentina Holle erläuterte das Motto des diesjährigen Wettbewerbs – „Spring!“: „Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eint der Sprung, den sie gewagt haben. Sie sind gesprungen in ihre Projekte, ihre selbst gestellten Fragen und Ideen. Ich gratuliere allen Gewinnerinnen und Gewinnern!“ Christian Arnold, EWE-Schirmherr des Landeswettbewerbs „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ fügte hinzu: „Es freut mich sehr, dass sich so viele junge Menschen für Naturwissenschaften, Mathematik und Technik begeistern, neugierig sind und ihre Ideen zielstrebig verfolgen. Die Mühen haben sich gelohnt.“

Als Patenunternehmen von „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ in Niedersachsen richtet das Energieunternehmen EWE den Landeswettbewerb bereits seit 2004 aus. Die Arbeiten der jungen Forscherinnen und Forscher in sieben naturwissenschaftlichen, mathematischen und technischen Disziplinen wurden von einer jeweils vierköpfigen, fachkundigen Jury begutachtet. Überzeugen mussten die Schülerteams nicht nur mit ihren Untersuchungen und Experimenten, sondern auch mit der Präsentation ihrer Forschungsarbeiten. Die Sieger konnten sich über Geld- und Sachpreise freuen. Die ersten Plätze wurden mit je 150 Euro dotiert, darüber hinaus gab es zweite und dritte Plätze sowie Sonderpreise.

Die Landessieger:
Im Fachgebiet Arbeitswelt zeichnete die Jury Robin Söhle (13) und Alexander Stauch (12) vom Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium Hannover aus. Im Fachgebiet Biologie ging der Landessieg an Arvid Hanson (13), Sonja
Schlather (12) und Antonia Weidner (12) vom Felix-Klein-Gymnasium Göttingen. Wie fest gewordenes Kaugummi am besten entfernt werden kann, erforschten Andrew-Phil Morrison (12) und Bela Bernhagen (11) von der Molitoris-Schule Harsum und holten sich damit den Landessieg im Fachgebiet Chemie.

Landessieger in den Geo- und Raumwissenschaften wurden Marie Sophie Scholz (14) und Louisa Marie Kreft (13) von der Sophienschule Hannover. Im Fachgebiet Mathematik/Informatik heißt der Landessieger Constantin Tilman Schott (14), Paul-Gerhardt-Schule Dassel. Der Landessieger im Fachgebiet Physik heißt Niklas Klintschar (13) von der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule Göttingen. Der Landessieg im Fachgebiet Technik ging an Paul Obernolte (14) vom Theodor-Heuss-Gymnasium Wolfsburg. Auch der Landessieg für das beste
interdisziplinäre Projekt ging an Paul Obernolte.

Sebastian Schütze (12), Jannik Reimann (13) und Maxim Bitz (12)vom Hölty-Gymnasium Celle erhalten einen plus-MINT Sonderpreis für ein interdisziplinäres Projekt (150 Euro und Einladung zum plus-MINT-Forscher-Camp in Louisenlund.

 

Kleopatra Horn (12), Julia Troanov (13) und Antonia Bertels (12) 29221 vom Hölty-Gymnasium Celle erhielten für ihr Projekt „Entwicklung und Design eines universellen Sauerstoffsensors mit hoher Genauigkeit“ im Wettbewerb Schüler experimentieren, Fachgebiet Technik einen Sonderpreis Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung (150 Euro).

 

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