CELLE. „Niemand soll verloren gehen“. Das ist das Motto der neuen Jugendberufsagentur (JBA), die am 1. März im Landkreis Celle in den Räumen der Agentur für Arbeit Celle und des Jobcenters im Landkreis Celle an den Start gehen wird. Heute unterzeichneten Landrat Klaus Wiswe, Sven Rodewald, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Celle, und die Geschäftsführerin des Jobcenters, Sylke Schwanhold, den Vertrag für das neue Kooperationsprojekt.

Ziel der Jugendberufsagentur Celle ist es, die Übergänge junger Menschen von der Schule in den Beruf so zu unterstützen, dass Hilfen rechtzeitig und passgenau identifiziert  und eingesetzt werden können. Dabei soll die JBA den jungen Frauen und Männern als Wegweiser zu den verschiedenen Angeboten der jeweiligen Partner dienen. „An der Schnittstelle  Schule und Ausbildung/Beruf  haben  die  Schulen  im Rahmen ihres Übergangsmanagements einen besonderen Stellenwert. Sie werden deshalb von Anfang an in die Arbeit der  Jugendberufsagentur Celle einbezogen, um frühzeitig gemeinsam mit der  Jugendberufsagentur Berufsorientierung und Berufsvorbereitung zu gewährleisten, Schulabbrüche  zu vermeiden und Übergänge in Ausbildung zu unterstützen und zu fördern“, teilt der Landkreis Celle mit. Der Abschluss individueller Kooperationsvereinbarungen mit den jeweiligen allgemein- und berufsbildenden Schulen werde angestrebt. Im Hinblick auf die Zielsetzung der Jugendberufsagentur sei daneben eine intensive Zusammenarbeit mit weiteren Partnern wie den Kammern, Verbänden und  Gewerkschaften vorgesehen und werde Bestandteil der Arbeit der Jugendberufsagentur sein.

Landrat Klaus Wiswe sieht in der Jugendberufsagentur ein wirksames Instrument, um jungen Menschen an der Schwelle zwischen Schule und Arbeitsmarkt die notwendige Hilfe zu geben. „Wir werden die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Bundesagentur und dem Jobcenter mit der neuen Kooperation noch einmal vertiefen und gleichzeitig durch die JBA eine Lotsenfunktion für jungen Menschen für unsere Angebote schaffen“, so Wiswe.

Sven Rodewald, erwartet eine Prozessoptimierung durch die JBA. „Junge Menschen benötigen bestmögliche Unterstützung beim Einstieg in ihr Berufsleben. Mit unserem Netzwerk wollen wir die Abläufe der drei Institutionen noch besser verzahnen und Synergieeffekte erzeugen. Es geht um fließende Übergänge bei den Zuständigkeiten von Arbeitsagentur, Jobcenter und Jugendamt. Diese Kooperationsvereinbarung bietet hierzu den Rahmen”, sagte Rodewald.

Für Sylke Schwanhold ist die JBA ein wirksames Mittel, um junge Erwachsene in Arbeit zu bringen: „Die frühzeitige Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf ist einer der wirksamsten Hebel, um Langzeitarbeitslosigkeit und einen dauerhaften Bezug von staatlichen Grundsicherungsleistungen zu vermeiden. Mit der Gründung der Jugendberufsagentur wollen wir jungen Menschen in unserer Region künftig ganz gezielt und aus einer Hand eine Perspektive eröffnen.”

Ab dem 1.03. ist die neue Jugendberufsagentur unter Telefon (05141) 961-333 zu erreichen. Im Internet wird sie unter www.jba-celle.de vertreten sein.





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