BERLIN/CELLE. 15 Jugendliche und drei Pädagogen aus den Stadtteilprojekten Alte Molkerei, Windmühle und OKiJ haben im Oktober im Rahmen einer jugendpolitischen Bildungsreise Berlin besucht. Verantwortlich für die Stadtteilprojekte ist die Stiftung Linerhaus in Kooperation mit der Stadt Celle.

„An Celler Schulen gehört politische Bildung zu den festen Bestandteilen der Lehrpläne, doch auch darüber hinaus fühlen wir uns verpflichtet, in unseren Jugendgruppen über Demokratie und Politik zu sprechen und Angebote bereitzuhalten. Politische Bildung ist ein elementarer Bestandteil unserer Jugendarbeit“, betont Oliver Görke, pädagogischer Mitarbeiter des Linerhauses.

Und so ging es nach der Ankunft in Berlin direkt zum Bundestag. Dort wurde die Gruppe herzlich von der SPD-Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Celle/Uelzen, Kirsten Lühmann, begrüßt. Im Sitzungssaal des Verkehrsausschusses konnten Fragen über die aktuellen politischen Themen und den beruflichen Werdegang der Polizistin gestellt werden. Eine Führung durch das Reichstagsgebäude endete mit der Begehung der Kuppel. Die Gruppe war Frau Lühmann sehr dankbar, dass sie sich ausreichend Zeit genommen und das Interesse der Jugendlichen an politischen Hintergründen und an der deutschen Geschichte gefördert habe.

Der zweite Tag begann „gruselig“ mit einem Besuch im Berliner Dungeon. Direkt im Anschluss startete die Stadtralley, in der vier Sehenswürdigkeiten der Stadt im Fokus standen. Dort konnten die Jugendlichen Fragen beantworten und mussten Fotos zu bestimmten Begriffen nachstellen. Abends rundete der Besuch des Kinofilmes „Ballon“ den zweiten Tag der Bildungsreise ab. Als letzter Programmpunkt wurde das historische Olympiastadion besucht. Ein Guide führte die Gruppe in Bereiche, die sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Auch mit den geschichtlichen Ereignissen im Rahmen der Olympischen Spiele 1936 setzten sich die Teilnehmer intensiv auseinander.

„Auf dem Heimweg wurde noch mal deutlich, welch positive Wirkung eine solche Bildungsfahrt bei den Teilnehmern auslöste, da die erlebnisreichen Tage mit viel Enthusiasmus reflektiert worden sind“, ziehen die pädagogischen Begleiter Bilanz.



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