Ab 1. März 2017 starten die Nachwuchskräfte in den 48 Gerichten und 6 Staatsanwaltschaften im Bezirk des Oberlandesgerichtes bzw. der Generalstaatsanwaltschaft Celle sowie in den Verwaltungs- und Sozialgerichten des Landes in ihr Berufsleben.

Justizfachwirtinnen und Justizfachwirte haben eine Vielzahl verantwortungsvoller Aufgaben in der Justiz. Sie sind u.a. erster Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger und bilden eine wichtige Kontaktstelle zwischen Rechtsuchenden und Justiz. Der Beruf erfordert deshalb neben Fachkenntnissen und Sorgfalt auch Einfühlungsvermögen.

Vizepräsident Dr. Andreas Scholz gratulierte den neuen Kolleginnen und Kollegen: „Ich wünsche Ihnen viel Freude an Ihrer neuen Aufgabe, Organisationsgeschick und Fingerspitzengefühl“.

Zum Beruf der Justizfachwirtin / des Justizfachwirts:

Im Bezirk des Oberlandesgerichts Celle stehen jährlich rd. 35 bis 45 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Bewerbungen für den Ausbildungsjahrgang, der am 1. September 2018 beginnt, können bis zum 30. November 2017 an das Oberlandesgericht Celle gerichtet werden. Nähere Information finden Sie auf der Internetseite des Oberlandesgerichts (www.oberlandesgericht-celle.niedersachsen.de). Die zweieinhalbjährige modulare Ausbildung in den Gerichten und Staatsanwaltschaften sowie in verschiedenen Lehrgängen endet mit einer Prüfung, bestehend aus 5 Aufsichtsarbeiten und einem mündlichen Teil.

Die Tätigkeit der Justizfachwirtinnen und Justizfachwirte ist vielseitig und verantwortungsvoll. Der Beruf erfordert neben Fachkenntnissen auch Kooperations- und Kommunikationsbereitschaft, Sorgfalt und – wegen des Umgangs mit dem Antragstellern und Prozessparteien – ein gutes Einfühlungsvermögen.

Justizfachwirtinnen und Justizfachwirte nehmen büroorganisatorische, verwaltende und rechtsanwendende Aufgaben wahr und sind überwiegend in Serviceeinheiten der Straf-, Familien- und Zivilabteilungen tätig. Dort verwalten sie u.a. die Akten und führen Protokoll, berechnen Gerichtskosten und ziehen sie ein. Außerdem nehmen sie Anträge und Erklärungen der Bürgerinnen und Bürger auf.

Foto: Oberlandesgericht Celle, Peter Bombek

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