WATHLINGEN. Auf Anfrage von CELLEHEUTE hat sich die K + S Aktiengesellschaft als Betreiber des ehemaligen Kalibergwerkes bei Wathlingen dazu geäußert, dass K + S laut der BI Wathlingen „bereits einen Antrag auf Genehmigung des vorzeitigen Beginns der Errichtung der Brechanlage für die Zerkleinerung des Bauschutts – ohne Öffentlichkeitsbeteiligung – gestellt“ habe (CELLEHEUTE berichtete).

In der Stellungsnahme des Unternehmens heißt es: „Der Antrag auf vorzeitigen Beginn des Baus des Recyclingplatzes war von vornherein Bestandteil der Antragsunterlagen im bergrechtlichen Planfeststellungsverfahren. Als Solcher ist er – wie alle anderen Antragsunterlagen – Gegenstand der Öffentlichkeitsbeteiligung gewesen. Die Unterstellung der BI, dass dieser Teil des Projekts nun an der Öffentlichkeit vorbei beantragt worden sei, ist also nachweislich nicht nur falsch, sondern legt den Schluss nahe, dass die BI die Antragsunterlagen wohl nur sehr oberflächlich geprüft haben kann. Der vorzeitige Beginn wurde beantragt, um mit diesem Teil des Vorhabens möglichst umgehend beginnen zu können.“

Zum aktuellen Stand des Genehmigungsverfahrens teilt K + S mit: „Der Antrag auf Planfeststellung wurde im Dezember 2017 gestellt und zwischenzeitlich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben öffentlich ausgelegt. Derzeit erarbeiten wir unsere Stellungnahmen auf die eingegangenen Einwände, Anregungen und Behördenstellungnahmen. Auf deren Basis wird die verfahrensführende Behörde einen Erörterungstermin festlegen. Wir hoffen, dass dieser noch vor Ende 2018 stattfinden wird. Erst danach wird das LBEG eine Entscheidung über den Antrag auf Planfeststellung treffen“. Zum jetzigen Zeitpunkt könne nicht gesagt werden, wann „die Bagger rollen“ werden.

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