CELLE. Mehr als 20 Monate nach dem Brand der Sporthalle am Schulzentrum Burgstraße in Celle beginnen nun die Bodenuntersuchungen. Wir berichteten in unserer Facebook-Ausgabe. Der Landkreis erklärt:

Zur Vorbereitung des Baus der neuen Sporthalle an der Burgstraße finden derzeit Erdarbeiten statt. Der Boden wird dabei auf mögliche Kampfstoffe untersucht. Auf dem Schulgelände stand ursprünglich eine Kaserne, deren Restbestand die Burghalle III ist. Daher ist das Gelände eine Verdachtsfläche für Kampfmittel. Seitens der Bauaufsicht der Stadt Celle wird diese Untersuchung gefordert. Die Nachfrage bei der Stadt, die die abgebrannte Halle auf diesem Areal gebaut hat, hat ergeben, dass seinerzeit keine Kampfmittelfreiheit geprüft wurde beziehungsweise die Durchführung der Prüfung nicht dokumentiert ist. Hinweise auf Kampfstoffe gibt es aber bisher nicht.

Im weiteren Verlauf der Arbeiten wird ein Probefeld von 200 Quadratmetern angelegt, um die Machbarkeit zu überprüfen und die Beschaffenheit des Bodens wird untersucht, um den Aufwand der später notwendigen Erdarbeiten für die Ausschreibung abschätzen zu können.

Auch der Landkreis hätte gerne schneller mit Bau begonnen, aber die europaweite Ausschreibung eines solch großen Projektes benötigt schon wegen der Einhaltung der gesetzlichen Fristen mindestens ein Jahr, eher länger.



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