EICKLINGEN. Erneut musste die erste Herren auf ihre nominelle Nr. 1 Markus Scavarda verzichten, der berufsbedingt verhindert war. Für ihn wurde Carsten Pröve aus der Zweiten Herren aktiviert, der damit in seiner parallel gegen TuS Bergen 1 spielenden Stamm-Mannschaft Eicklingen 2 vermisst wurde, wie auch der verletzte Joachim Angermann. Trotz großem Einsatz und Kampf stand die Zweite Herren beim 0:9 auf verlorenem Posten gegen den großen Meisterschaftsfavoriten aus dem Nordkreis.

Deutlich besser lief es parallel in der Begegnung der Ersten Herren gegen den MTV Oldendorf 2. Die beiden ersten Eingangsdoppel wurden von Tim Söhnholz/Albrecht Meier wie auch Dietmar Siefert/ Carsten Pröve dominiert. Lediglich das dritte Eicklinger Doppel Jörg Schepelmann/ Axel Gierke tat sich etwas schwer gegen die Senioren auf Oldendorfer Seite Kaiser/Geyer. Nach fünf umkämpften Sätzen ging aber auch das dritte Doppel an den TUS. Dann folgte ein echter Klassiker im oberen Paarkreuz, denn Tim Söhnholz traf im ersten Einzel auf seinen alten Widersacher Werner Flechzig. Beide dürften in den vergangenen dreißig Jahren gefühlte 50 Begegnungen gegeneinander gespielt haben mit relativ gleich verteiltem Ausgang. Und so war es auch diesmal eine packende und enge Partie, in der Flechzig beim 11:8, 7:11, 7:11, 11:6 und 11:9 hauchdünn die Oberhand behielt. Trotz der mehrfach in seinen Körper implementierten Fremdkörper bewegte sich der Oldendorfer wieder so wieselflink, dass Tim trotz starker Angriffsbemühungen das Nachsehen hatte.

Erfolgreicher verlief die Partie von Eicklingens neuem Kapitän Albrecht Meier gegen Schorsche Weiss-Kuka. Nach verlorenem ersten Satz kämpfte sich Meier in den „Tunnel“ und dominierte fortan die Begegnung. Seine kapitalen Angriffsschläge konnte Schorsche in Summe nur noch sporadisch beantworten. Nachdem auch Dietmar Siefert in einer ganz ähnlich verlaufenden Partie gegen Kaiser nach vier Sätzen gewann, führte die Erste schnell mit 5:1 Punkten und die Zeichen standen auf Sieg. Das unterstrich Jörg Schepelmann mit einem Drei-Satz-Sieg gegen Oldendorfs Neuzugang Oliver Temminghoff. Die volle Länge von fünf Sätzen benötigte anschließend Axel Gierke. Gegen Lothar Geyer steigerte sich Gierke nach knapp verlorenem ersten Satz und holte sich die Sätze 2 und 3 deutlich mit jeweils 11:5. Im vierten Satz ging ihm etwas die Konzentration ab. Das nutze Geyer um nach Sätzen auszugleichen, so dass die Entscheidung erst im fünften fiel. Hier fand Gierke zu alter Stärke zurück und holte sich Satz und Sieg.

Ersatzmann Carsten Pröve traf parallel auf Georg-Wilhelm Ebeling. Nach anfänglichen Problemen mit dem Blockspezialisten konnte sich Pröve aber deutlich steigern und gewann in drei Sätzen. Den Schlusspunkt holte anschließend Tim Söhnholz, der sich damit rehabilitierte für die anfängliche Niederlage. Gegen Weiss-Kuka zeigte er beim 11:4, 11:9 und 11:7 wie modernes Angriffspiel funktioniert. „Das 9:1 hört sich sehr deutlich an, aber man hat insbesondere in den ersten Sätzen immer wieder bemerkt, dass wir noch nicht bei 100% sind und häufig erst im Laufe der Begegnungen näherungsweise zur Normalform finden. Daran werden wir arbeiten müssen, wenn wir auch gegen höher eingestufte Mannschaften gewinnen wollen“, so Kapitän Meier auf der traditionellen Playersnight gegen die Sportfreunde aus Oldendorf.

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