Für zahlreiche abergläubische Menschen ist der morgige Freitag wieder der „Tag des Schreckens“, denn mit Freitag, dem 13. verbinden viele den Pechtag überhaupt. Doch wer meint, er sei an diesem ominösen Datum im Straßenverkehr besonders gefährdet, irrt. Der ADAC rät, sich nicht verrückt machen zu lassen, denn es ist ein Freitag wie jeder andere auch.

Allerdings gibt es ein psychologisches Phänomen: Personen, die an eine Katastrophe glauben, sorgen selbst dafür, dass etwas passiert. Solch anfällige Menschen sind in der Tat gefährdet. Verkehrspsychologen sprechen in diesem Fall von der „selbsterfüllenden Prophetie“ – wer an sein eigenes Unglück glaubt, dem passiert eher etwas.

Wenn es mehr Unfälle als an einem anderen Wochentag gibt, liegt das am allgemeinen Unfallgeschehen eines Freitags. Denn zum Ende der Arbeitswoche ereignen sich generell mehr Unfälle, da einfach mehr Fahrzeuge unterwegs sind. Der Berufspendlerverkehr trifft zudem auf die Wochenend- und Ferienreisenden, und der Schwerlastverkehr ist ebenfalls noch auf den Straßen.

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