CELLE. Zum Zeitungsbericht „Jugendclub macht dicht“ in der Celleschen Zeitung vom 05.09.2018 nimmt Christoph Engelen, SPD Celle, Stellung: „Die SPD-Stadtratsfraktion hat mit großer Sorge die Äußerungen der zuständigen Dezernentin Susanne McDowell, im o.g. Zeitungsbericht, welcher sich mit der Schließung des Jugendclubs in der Celler Bahnhofstraße beschäftigt, zur Kenntnis genommen. Frau McDowell wird dort mit der Aussage zitiert: ‚Im Moment sind genug Jugendangebote vorhanden, um Anlaufpunkte zu finden.'“

Dazu erklärt Engelen, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat und Vorsitzender des städtischen Jugendhilfeausschusses: „Die Aussage von Frau McDowell entspricht nicht der Meinung der SPD-Fraktion und wir widersprechen dieser Aussage auch ausdrücklich. In ganz Celle und auch speziell in Neuenhäusen gibt es keine ausreichenden Angebote für Jugendliche. Bereits heute ist zum Beispiel im Haus Nr. 7 der CD-Kaserne der Bedarf an Öffnungszeiten, aufgrund der fehlenden Bezuschussungen von Personalkosten durch die Stadt, nicht gedeckt. Wenn jetzt auch noch der Jugendclub in der Bahnhofstraße schließt, wird die Situation nicht besser. Es ist blauäugig von Seiten der Stadtverwaltung zu hoffen, dass sich die Stammbesucher des Jugendclubs und Nutzer der verschiedenen pädagogisch wertvollen Angeboten dort, ohne Probleme umorientieren und irgendwo anders ein Alternativprogramm finden. Die SPD-Fraktion wird sich dafür einsetzen, dass es weiterhin im Stadtgebiet von Celle mindestens drei Jugendtreffs mit einem ‚offene Tür Charakter‘ geben wird.“

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