WINSEN/ALLER. Nach Hinweisen von Bürgern zur unzureichenden Internetversorgung im Winser Neubaugebiet „Hinteres Sandfeld“ hat sich der SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt jetzt direkt an die Deutsche Telekom AG gewandt: „Es kann nicht sein, dass dort nur weniger als die Hälfte der Haushalte über einen Breitbandanschluss verfügen – trotz Zusage der Telekom, dass hier ausgebaut wurde bzw. wird“, so Schmidt. Nach den bisherigen Berichten sei für die vorliegenden Mängel ein unzureichender Kabelverzweiger eingebaut worden, der die nötige Last technisch nicht abwickeln kann. Dieses Problem sei insbesondere im Landkreis Celle schon häufiger aufgetreten: „Das größte deutsche Telekomunternehmen wirbt mit hohen Bandbreiten um neue Kunden, erbringt die Datenraten in der Praxis dann aber nicht“, so Schmidt.

„Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Telekom bei ihren Ausbaumaßnahmen nicht in hinreichende Kapazitäten investiert. Wenn der Konzern den Kunden 50 bis 100 MBit/s verspricht, muss er das in der Praxis auch halten. Die Kunden bezahlen sonst Bandbreite, die sie in der Realität niemals erhalten können – das ist nicht in Ordnung.“ Der Landtagsabgeordnete hat die Telekom deshalb aufgefordert, eine konkrete und verlässliche Rückmeldung zur Ausbauplanung zu geben. „Das Ziel muss erreicht werden, dass alle Haushalte im Neubaugebiet Hinteres Sandfeld angemessen versorgt werden können. Da muss die Telekom liefern – das gilt übrigens für das gesamte Kreisgebiet!“

Eine Antwort zu “Keine ausreichenden Kapazitäten im Hinteren Sandfeld: Schmidt wendet sich an Telekom”

  1. catoda sagt:

    Schön wäre ja auch, wenn es im Celler Stadtgebiet ausreichend Kapazitäten gäbe. Momentan muss man in Bereichen der Innenstadt bis zu vier (!) Monate auf einen DSL-Anschluss warten – vorausgesetzt der Plantermin für die Erweiterung der Kapazitäten wird nicht abermals verschoben… Herzlichen Dank, liebe Telekom. Und das im Jahr 2017.

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