Aufatmen in Adelheidsdorf: Keine SüdLink-Trasse durch den Ort

Gesellschaft Von Redaktion | am Fr., 26.03.2021 - 17:37

ADELHEIDSDORF. "SuedLink wird nicht im Landkreis Celle verlaufen, sondern westlich von Hannover, wo noch zwei alternative Vorschläge für einzelne Streckenabschnitte berücksichtigt wurden." Das teilen heute Angela Hoffmann und Klaus Grelewicz für die BI Adelheidsdorfer Bürger/innen gegen SuedLink mit. Weiter schreiben die BI-Mitglieder:

"Die Bundesnetzagentur hat den Trassenkorridor für SuedLink vollständig festgelegt. Nun ist als letzter noch offener Abschnitt auch Abschnitt B entschieden, der u.a. auch den Landkreis Celle betraf. SuedLink wird nicht im Landkreis Celle verlaufen, sondern westlich von Hannover, wo noch zwei alternative Vorschläge für einzelne Streckenabschnitte berücksichtigt wurden.

Die Bürgerinitiative Adelheidsdorfer Bürger/innen gegen Suedlink hatte sich für einen verträglicheren Verlauf der Industrieanlage Suedlink eingesetzt. So sollte SuedLink nicht so verlaufen, dass Wohngebiete betroffen wären oder die Ausweisung von Baugebieten von Gemeinden beeinträchtigt wäre. Bei einem Verlauf zwischen Wohnstraßen könnte Wertverlust für Grundstücke und Immobilien eintreten und gesundheitliche Beeinträchtigungen werden befürchtet. 

Insbesondere die ZDF-Dokumentation bei planet e „Der Streit um die Stromtrassen“ von Patrick Zeilhofer machte die Problematik des vorgeschlagenen SuedLinkverlaufes  in Adelheidsdorf deutlich. Vertreter der Bürgerinitiative wurden von Bundesminister Peter Altmaier nach Berlin zum Gespräch eingeladen. Sie nahmen seit Anfang 2017 an mehr als 50 Veranstaltungen in ganz Deutschland teil, darunter zahlreiche Termine mit Vertretern/innen der Bundesnetzagentur und TenneT und Veranstaltungen des Bundesverbandes der BI gegen SuedLink. Die auf der Anhörung in Walsrode erörterten Einwendungen der BI, die mit juristischer Beratung des  Frankfurter Rechtsanwaltes Meinrad Mayer entstanden, fanden Berücksichtigung bei dem Verfahren der Bundesfachplanung. Die BI-Vertreter/innen danken allen, die ihr Anliegen unterstützten, insbesondere Landrat Klaus Wiswe, dem Ersten Kreisrat Gerald Höhl und Herrn Romano Flammang vom Landkreis Celle, den Bundestagsabgeordneten Frau Kirsten Lühmann und Herrn Henning Otte, den EU-Vertretern der Freien Wähler, dem früheren Landtagsabgeordneten Maximilian Schmidt und den Vertretern aller im Bundestag vertretenen Parteien für den Bereich Energieversorgung/Stromtrassen, bei denen wir ausnahmslos ein offenes Ohr für unser Anliegen fanden."

www.Adelheidsdorfgegensuedlink.de

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