HARTBERG/WATHLINGEN/FLOTWEDEL. In der österreichischen Steiermark fand kürzlich die Abschluss-Konferenz zum LEADER-Projekt „Time for Interaction“ zur beruflichen und kulturellen Integration von Geflüchteten statt. Mit dabei waren auch Teilnehmer aus dem Landkreis Celle. Leader-Regionen gibt es in ganz Europa. Sie werden mit öffentlichen Mitteln gefördert mit dem Ziel, Kultur- und Identität stiftende Projekte zur Verbesserung des Lebens im ländlichen Raum zu schaffen.

So startete vor zwei Jahren die LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“, die aus den Samtgemeinden Wathlingen und Flotwedel, der Gemeinde Uetze sowie dem Ortsteil Altencelle der Stadt Celle besteht, ein gemeinsames Projekt mit Regionen in Schweden und Österreich. Ziel war es, sich rund um das Thema „Integration Geflüchteter“ auszutauschen und voneinander zu lernen.

Dieses Mal standen ein Besuch beim AMS – Arbeitsmarktservice in Hartberg, die Präsentation gemeinsamer Kunstangebote, die auch im Rahmen der FlotART in Deutschland im Juni 2018 entstanden, sowie das Projekt „Lehrlingswelten“ der LEADER-Region in Hartberg im Vordergrund.

Interessant für die TeilnehmerInnen des KESS waren insbesondere die Diskussionen um ein Kompetenztraining, das im Rahmen der Geflüchtetenarbeit und in Zusammenarbeit mit dem Referenten Andreas Sedlag entstanden war. Das vorliegende Curriculum wird nun in abgewandelter Form auch in Schweden und Österreich eingesetzt. Übereinstimmendes Fazit aller Konferenzteilnehmer: „Time for interaction“ hat die Professionalität aller Beteiligten gestärkt und den Europäischen Gedanken mit Leben gefüllt.

Offizielle Delegation der Leader Regionen aus Österreich, Schweden und Deutschland unter ihnen Samtgemeindebürgermeister Helfried H. Pohndorf, Regionalmanagerin der Leader Region, Gudrun Viehweg, und KESS- Geschäftsführerin Simone Welzien. Foto: Jens-Christian Schulze



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