HORNBOSTEL. Wie setzte ich einen Notruf ab wenn es im Haus brennt oder die Eltern schwer verletzt sind? Antworten auf diese Fragen werden die sechs- bis zwölfjährigen aus Hornbostel in der „Wuselwehr“ erhalten, erzählt die Kinderfeuerwehrwartin Ester Wohlert. Weiter seien Spiel ohne Grenzen, Erste Hilfe und Verkehrserziehung mit der Polizei geplant. Wenn das Wetter so hochsommerlich bleibt, werde man die Kinder als Erstes mit dem Hauptlöschmittel der Feuerwehr vertraut machen, dem Wasser, so Wohlert mit einem Augenzwinkern.

Der Name „Wuselwehr“ könnte treffender nicht sein. Während der Gründungsveranstaltung „wuselten“ die sieben aufgenommenen Kinder mit vielen interessierten Altersgenossen fröhlich ums Feuerwehrhaus oder suchten „die Nadel im Heuhaufen“ – dort waren viele kleine Dinge wie Süßigkeiten versteckt.

Zur Eröffnung des Festaktes konnte  Ortsbrandmeister Frank Glassner, neben den Eltern und Freunden der Kinder, auch Wietzes Bürgermeister Wolfgang Klußmann, den stellvertretenden Kreisbrandmeister Willi Lucan, Gemeindebrandmeister Karsten Wiebe sowie zahlreich erschienene Mitglieder des Gemeinderates begrüßen. In seiner Eröffnungsrede ging Glassner darauf ein, dass jede Altersklasse ihre Abteilung in der Feuerwehr habe und so sei es nur richtig, dass auch die Kinder nun ihre eigene Abteilung in der Hornbosteler Feuerwehr finden würden. Die Kinderfeuerwehr sei nicht nur eine Bereicherung, sondern genau wie die Jugendfeuerwehren, trage sie entscheidend dazu bei, die Zukunft der Feuerwehr zu sichern, so Glassner weiter.

Bürgermeister Klußmann und der stellvertretende Kreisbrandmeister Willi Lucan betonten in ihren Grußworten unisono die Wichtigkeit der Kinderfeuerwehren für die Nachwuchsgewinnung und dankten dem Betreuerteam für ihre verantwortungsvolle Arbeit und wünschten dabei viel Erfolg.

Dann stellte Glassner das Betreuerteam vor: Neben Ester Wohlert werden sich Pascal und Julien Wohlert sowie Andre Maahs, Marie Fischer und Denise Seydel um die Betreuung der Kinder kümmern. Allen Verantwortlichen wünschte Glassner viel Glück und Erfolg und „wuselige“ Stunden.

Die Kinder suchen die „Nadel im Heuhaufen“. Kleine Spielsachen und Süßigkeiten waren in einem großen Heuhaufen versteckt. Foto: Heiko Thies

Die Kinder suchen die „Nadel im Heuhaufen“. Kleine Spielsachen und Süßigkeiten waren in einem großen Heuhaufen versteckt. Foto: Heiko Thies

 

 

Sie müssen sich registrieren oder anmelden, um diesen Beitrag zu kommentieren.