NIENHAGEN. Am kommenden Dienstag, den 18. September 2018, findet in der Gemeinde Nienhagen eine weitere Sitzung des Sozialausschusses statt, in der er es unter anderem um den Neubau einer weiteren Kindertagestätte geht. Die Fraktion UWG/Grüne möchte eine generationenübergreifende Einrichtung, gemeinsam mit dem Familienzentrum KESS schaffen und hat hierfür einen Antrag eingebracht. Alexander Hass erläutert die Ziele seiner Fraktion in einer Pressemitteilung wie folgt:

„Unsere Gemeinde zeichnet sich durch eine hervorragende und in weitem Umkreis ihres gleichen suchende Infrastruktur aus. Unseren Bürgern wird ein spartenreiches Sportangebot geboten und eine Vielzahl an aktiven Vereinen und Verbänden runden dieses Bild ab. Wir, die Ratsfraktion UWG/Die  Grünen, möchten auch beim Thema Kindergartenneubau eine Variante ins Spiel bringen, die unsere Gemeinde von anderen abhebt und uns nicht nur unsere Pflichten erledigen lässt. Ziel ist es, eine generationenübergreifende Einrichtung gemeinsam mit dem Familienzentrum KESS zu planen und hier in zwei Bauabschnitten vorzugehen. Ein entsprechender Antrag seitens unserer Fraktion steht ebenfalls auf der Tagesordnung des Ausschusses.

Eine Kombi-Lösung zweier Einrichtungen, Familienzentrum und Kita unter einem Dach,  hätte für alle Seiten Vorteile. Die Samtgemeinde Wathlingen, die die Mietkosten des KESS trägt, hatte bereits eine wohlwollende Prüfung dieser Variante zugesagt. Damit wäre eine längerfristige Standortsicherung ihres Familienzentrums und Mehrgenerationenhauses, in dem Alt und Jung einander begegnen, gewährleistet.

Auch könnten sich die Baukosten für die – ohnehin angespannte finanzielle Situation der  Gemeinde Nienhagen – erheblich verringern und Synergieeffekte eines gemeinsamen Gebäudes genutzt werden. Und auch für die Kinder, die im KESS-Tagesmutterladen betreut werden, würde sich nahtlos eine Betreuung in den neuen Kitagruppen anschließen und – sollte sich durch den demografischen Wandel der Betreuungsbedarf verändern, ließe eine solche Lösung flexible Raumnutzungen zu.

Natürlich spielt bei diesen Überlegungen auch der Standort eine erhebliche Rolle. So wurde mehrheitlich beschlossen, eine neue Einrichtung zentral in Nienhagen zu positionieren. Unsere Fraktion lehnt allerdings kategorisch den vorgeschlagenen Ort des Neubaus im Bürgerpark ab. Der von der CDU Fraktion vorgeschlagene Standort, das Gelände hinter dem „von Campe Weg“,  favorisieren auch wir. An diesem Standort besteht ein sehr gutes Potential, dass Projekt umzusetzen sowie ausreichend Ressource für evtl. zukünftige, andere soziale Projekte.“

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